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Zentraler Platz mit Bühne für alle Anwohner

Sanierung der Höfe in Wolfsburg Zentraler Platz mit Bühne für alle Anwohner

Die Sanierung der denkmalgeschützten Höfe in der Innenstadt startet diesen Sommer mit dem Umbau des alten Schulhofes der Goetheschule (Musikschule).

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Sanierung der Höfe: Gut besucht war die Info-Veranstaltung am Mittwochabend.

Quelle: Britta Schulze

Stadtmitte. Das Projekt erläuterten am Mittwochabend Neuland-Chef Hans-Dieter Brand, Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide und Stadtplaner Marc Heinisch den rund 80 Bürgern im Saal der Musikschule.

Holzfenster werden aufgearbeitet

Das Sanierungsprojekt startete 2016, es gab Workshops mit Bürgern. Ideen wurden gesammelt, weiterentwickelt und jetzt in einem Entwurf zusammengefasst. Bei der Vorstellung am Mittwochabend wurde deutlich: Die Höfe-Anwohner wollen neue Fenster. Doch die denkmalgeschützten Kastenfenster aus Holz können nicht durch übliche Kunstsoff-Fenster ausgetauscht werden. Die Neuland wird die Holzfenster entweder wieder aufarbeiten oder in manchen Fällen in der eigenen Tischlerei originalgetreu nachbauen lassen müssen. Brand stellte zum Ärger einiger Bürger, die Schimmel an Fensterlaibung beklagten, klar: „Wir haben keine andere Option. Das ist eine Vorgabe des Denkmalschutzs.“

Der alte Schulhof der Goetheschule

Der alte Schulhof der Goetheschule: Die Umgestaltung zu einem barrierefreien Platz mit Bühne und Sitzflächen beginnt in diesem Sommer.

Quelle: Britta Schulze

Und was passiert in den Höfen in den kommenden Jahren? Die Grünflächen werden so gestaltet, dass sie von allen genutzt werden können. Auftakt macht der Umbau des alten Schulhofs der Goetheschule zu einem zentralen Platz mit Bühne für alle. In den kommenden Tagen werden deshalb vier Bäume gefällt. Außerdem erhalten etliche Straßenzüge neue Briefkästen, die Beleuchtung wird verbessert und der zentrale Fußweg (Ost-West-Verbindung) zwischen Lessing- und Schillerstraße wird barrierefrei gestaltet. Treppen werden durch Rampen ersetzt, teilweise werden die Parkflächen neu geordnet werden. Auch energetische Sanierungen an den Häusern wird’s geben, darunter die Dämmung der Dächer und Keller. „Aber jedes Gebäude muss einzeln betrachtet werden“, sagt Heinisch. Wann was passiert, das steht noch nicht fest. Hirschheide betonte: „Dies ist ein Prozess, der über Jahre gehen wird.“

Von Claudia Jeske

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