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Zeichen für Frieden: Ostermarsch mit 200 Teilnehmern

Wolfsburg Zeichen für Frieden: Ostermarsch mit 200 Teilnehmern

Rund 200 Menschen marschierten am Samstag beim Ostermarsch mit, zu dem Gewerkschaften, „Arbeit und Leben“ sowie der VVN-BdA eingeladen hatten. Es sei ein „Zeichen des Friedens“, sagte Thomas Heyn, Chef des DGB-Stadtverbands.

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Ostermarsch durch Wolfsburg: Die Teilnehmer, darunter Bundestagsabgeordneter Achim Barchmann (r.), wollten ein „Zeichen des Friedens“ setzen.

Quelle: Photowerk (bas)

Heyn begrüßte die Teilnehmer vor dem Gewerkschaftshaus, später gab es Kundgebungen am Sara-Frenkel- und am Hugo-Bork-Platz. Die Samba-Trommelgruppe „Simon Bolivar“ der IG Metall begleitete den Zug, der „bunt statt braun“ sein wollte. Transparente und Reden wandten sich gegen Rassismus, Nationalismus und Diskriminierung - und eines auch gegen die AfD.

Harsche Kritik an der Regierung äußerte in ihrer Rede Mechthild Hartung (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes/Bund der Antifaschisten): Das Asylpaket II setze das geregelte Asylverfahren außer Kraft, Staaten würden trotz Krieg und Verfolgung als sicher erklärt und die Unterstützung der Türkei sei „absurd“. Ihre Forderung: Fluchtursachen bekämpfen, nicht Flüchtende.

„Wer Waffen exportiert, darf sich nicht wundern, dass Flüchtlinge kommen“, sagte auch Hartwig Erb (IG Metall). Bundestagsabgeordneter Achim Barchmann (SPD) mahnte die „europäische Solidarität“ an und warnte, man dürfe nicht nur auf Syrien schauen, sondern müsse die wachsende globale Ungerechtigkeit bekämpfen.

Seine Rede wurde allerdings durch einen Zwischenruf unterbrochen: Pia Zimmermann, für die Linke im Bundestag, warf ihm vor, er habe in Berlin selbst für Kriegseinsätze gestimmt.

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