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Zecken-Alarm: Vorsicht im Wald und auf Wiesen!

Wolfsburg Zecken-Alarm: Vorsicht im Wald und auf Wiesen!

Erst kamen die Mücken, jetzt sind auch die Zecken in Wolfsburg auf dem Vormarsch. Das ist nicht nur unangenehm, sondern kann richtig gefährlich werden: Manche Zecken übertragen Borreliose, andere lösen Hirnhaut-Entzündung aus (Meningoenzephalitis, kurz FSME).

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Vorsicht Zecken! Im Wald und auf Wiesen warten die blutsaugenden Parasiten auf Opfer. Apotheker Jürgen Lübeck rät zwar zu Cremes und Spray, „aber einen hundertprozentigen Schutz gibt es nicht“.

Quelle: Manfred Hensel

Stadt-Förster Dirk Schäfer kann ein Lied von der Zeckenplage singen: Er sammelt jeden Abend etliche Tiere von seinen Hosenbeinen, sobald die Temperaturen über zehn Grad Celsius steigen. „Der beste Schutz vor Zecken ist, auf den Waldwegen zu bleiben“, rät er. Aber auch Wiesen und Büsche sind bei den blutsaugenden Parasiten beliebt.

Zum Glück ist nicht jede Zecke ein Krankheitsüberträger. Wolfsburg gehört noch nicht zu den FSME-Warngebieten, die vor allem in Süddeutschland liegen. Das Landesgesundheitsamt warnte jedoch im Juni davor, dass die infizierten Exemplare näher rücken.

Häufiger kam es auch in unserer Region schon zu Borreliose-Erkrankungen: Das Borrelia-Bakterium kann Organe, Nervensystem, Gelenke oder Gewebe befallen und führt zu Entzündungen. Antibiotika helfen, aber Anzeichen wie leichtes Fieber werden von den Betroffenen zuerst oft ignoriert. „Wer von einer Zecke gebissen wird und sich etwa sechs bis acht Wochen danach grippig fühlt, sollte einen Bluttest beim Arzt machen lassen“, rät Bezirksapotheker Jürgen Lübeck. Panik sei nicht angebracht; Vorsicht schon.

Und was hilft im Vorfeld? Mückenmittel wie Autan oder Anti-Brumm sollen auch Zecken abschrecken. Allerdings: „Diese Mittel riechen und wirken von Mensch zu Mensch und von Region zu Region ganz unterschiedlich“, weiß Lübeck, „einen hundertprozentigen Schutz gibt es nicht.“

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