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Zahl der Wildunfälle steigt in Wolfsburg

Wolfsburg Zahl der Wildunfälle steigt in Wolfsburg

Derzeit steigt die Gefahr von Wildunfällen drastisch. In diesem Jahr gab es bislang fast 200 dieser Unfälle, mehr als im Jahr zuvor. Experten warnen alle Autofahrer.

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Schwerer Unfall: Zusammenstöße mit Wildtieren können dramatische Folgen haben, Polizei und Jäger warnen.

Quelle: Foto: Archiv

Die jüngsten Fälle: Mitten in der Abenddämmerung stieß ein Auto am Hochring mit einem Reh zusammen. Kurz zuvor wich ein Mercedes-Fahrer auf der K 46 bei Brackstedt einem Wildtier aus und rammte einen Baum.

„Wir hatten in Wolfsburg bis Ende Oktober 192 Wildunfälle und erwarten damit am Ende des Jahres eine deutliche Steigerung“, so Ullrich Müller, Verkehrsexperte der Polizei, auf WAZ-Anfrage. Zum Vergleich: Im gesamten Jahr 2012 waren es 218 Wildunfälle im Stadtgebiet.

In den meisten Fällen (149) stießen Autos mit Rehen zusammen - danach folgen Wildschweine (17) und Kleintiere wie Kaninchen (26). Die Schwerpunkte liegen auf den Ausfallstraßen der Stadt. Am häufigsten waren folgende Strecken betroffen: die K 2 zwischen Neuhaus und Danndorf, die K 111 (Barnstorf - Heiligendorf) sowie die K 46 (Wolfsburg - Warmenau).

Besonders kritisch wird es zum Schichtwechsel im VW-Werk. Morgens von 5 bis 7 Uhr und abends, 21 bis 23 Uhr, verzeichnet die Polizei Unfall-Häufungen. „Gerade in der Dunkelheit zieht das Wild zu den Futterstellen“, warnt Kreisjägermeister Wolfgang Lüer.

rpf

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