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Wolfskonferenz in Wolfsburg

Wolfsburg Wolfskonferenz in Wolfsburg

„Mensch,Wolf!“: Unter diesem Titel will der Naturschutzbund Deutschland (Nabu) die Diskussion über die Rückkehr des Raubtiers bei einer Internationalen Wolfskonferenz im MobileLifeCampus auf eine sachliche Ebene bringen. Eine ganz andere Ebene überschattete die dreitägige Veranstaltung am Donnerstag: „Die Kooperation mit Volkswagen steht auf dem Prüfstand“, so Präsident Olaf Tschimpke.

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Umweltschützer und Tierfreunde freuen sich: Der Wolf kehrt nach Niedersachsen zurück.

Quelle: dpa

Hintergrund ist der VW-Umwelt-Skandal um Diesel-Abgase. Eigentlich sollten auch Dr. Thomas Steg (VW) und Jochen Flasbarth (Bundesumweltministerium) sprechen. Beide waren in berlin statt in Wolfsburg.

Über das eigentliche Thema referierten vor 420 Teilnehmern unter anderem Landesumweltminister Stefan Wenzel und Flasbarths Stellverteterin Elsa Nickel. Beide wissen: Nicht alle freuen sich über die Wölfe in Wäldern und Feldern.

30 Rudel gibt es mittlerweile in Deutschland. Das sei erfreulich für den Erhalt der Artenvielfalt, aber auch Ängste müsse man ernst nehmen. Sicherheitsmaßnahmen wie der Bau von Schutzzäunen würden gefördert, sagte Wenzel.

Man dürfe die normalerweise scheuen Tiere weder verklären noch verteufeln sondern müsse aufklären, betonte Nickel: „Völlig unnötig wird Angst geschürt“, sagte sie. Bei Zeitungsberichten aus dem Frühjahr über Sichtung von Wölfen in der Nähe von Siedlungen habe es sich um zwei Tiere aus der Lüneburger Heide gehandelt, die wahrscheinlich „von Menschen geprägt“ wurden. "Das sind Einzelfälle“, so Nickel. Ein allgemeines Jagdrecht lehnte sie rigoros ab.

Die Konferenz soll den Dialog zwischen Kritikern und Wolfsfreunden fördern sowie Lösungen für Probleme aufzeigen.

 

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