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Wolfsburgs Notrufsäulen sind bald Geschichte

Wolfsburg Wolfsburgs Notrufsäulen sind bald Geschichte

Jahrzehntelang hat jeder gehofft, sie nie benutzen zu müssen, trotzdem waren sie Autofahrern in Wolfsburg ein beruhigender Begleiter: die Notrufsäulen an Bundes- und Landesstraßen. Jetzt hat ihr letztes Stündlein geschlagen: Die zuständige Telekom baut die Geräte in den kommenden Monaten ab.

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Ihr letztes Stündlein hat geschlagen: Vielerorts wie an der B 188 bei Kreuzheide funktionieren die Notrufsäulen schon nicht mehr. Abgebaut werden sowieso bald alle.

Quelle: Sebastian Bisch

Die Demontage hat vor allem zwei Gründe: „Zum einen werden Notrufe heute in erster Linie per Mobiltelefon abgesetzt, deshalb bieten wir diesen Service nicht mehr an“, sagte Telekom-Sprecher George-Stephen McKinney auf WAZ-Anfrage. Auch Polizeisprecher Sven-Marco Claus bestätigt: „Wir können uns nicht erinnern, wann uns der letzte Anruf über ein Notruftelefon erreicht hat. Im letzten Jahr war es jedenfalls nicht ein einziger.“

Ein weiterer Grund: Laut Telekom kann die Industrie für die analoge Technik heute keine Ersatzteile mehr liefern. Innerhalb der kommenden Monate sollen deshalb alle Notruftelefone abgebaut werden. Zahlen darüber, wie viele Notrufsäulen in Wolfsburg genau betroffen sind, hat die Telekom nicht.

Für eine Wolfsburger Notrufsäule hat das letzte Stündchen schon längst geschlagen: An der Ausfahrt Kästorf an der B 188 hatte ein Autofahrer das Telefon umgefahren, seitdem liegt es dort auf einer Mittelinsel. „Das kaputte Ding liegt da seit Monaten, aber nichts passiert“, schimpft Manfred Schaefer (74) aus Kreuzheide. Auf WAZ-Anfrage versprach die Telekom, die Säule kurzfristig abtransportieren zu lassen.

seb

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