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Stadt Wolfsburg Wolfsburgerin berichtet im TV über Auswanderung
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wolfsburgerin berichtet im TV über Auswanderung
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00:24 18.03.2018
Von Wolfsburg nach Florida: Mit ihrer Auswanderer-Story ist Christina Possiel eine Kandidatin in der VOX-Sendung "Goodbye Deutschland". Quelle: Archiv
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Wolfsburg

Florida: Das ist Sonne, ewiger Sommer – und eine gehörige Portion Stress. Jedenfalls für Christina Possiel aus Hattorf, die vor einem Jahr in die USA ausgewandert war und mit ihrem Geschäftspartner Mike Lehnberg dort das mittlerweile zweite Burger-Restaurant eröffnet hat. Der TV-Sender Vox begleitete das deutsche Paar auf seinem Weg durch die Mühlsteine der amerikanischen Bürokratie – und berichtet in seiner Reihe „Goodbye Deutschland, die Auswanderer“ über ihren (erfolgreichen) Weg.

Christina Possiel wuchs in Hattorf auf und entschloss sich 2014, nach Florida auszuwandern und mit ihrem Partner in Fort Myers Beach ein Restaurant zu eröffnen – „Lehne Burger“ avancierte auf Tripadvisor zum besten dortigen Burger-Restaurant. Der Erfolg verlieh Flügel, in Cape Coral sollte ein noch größeres Restaurant entstehen; bis dahin dauerte es aber fast ein Jahr.

Einen Traum erfüllt: Christina Possiel und ihr Partner haben in Fort Myers in Floriada das Restaurant „Lehne Burger“ eröffnet. Quelle: privat

War die Auswanderung nun Traum oder Albtraum? „Ich bereue das nach wie vor nicht“, sagt die 41-Jährige. Allerdings rate sie jedem, der einen solchen Schritt in Betracht ziehe, „ganz viel Durchhaltevermögen und Geduld einzupacken“. Amerika, so stellten die beiden Jungunternehmer fest, ist nicht nur das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, sondern auch der unbegrenzten behördlichen Auflagen.

Diese sind in Cape Coral dummerweise besonders streng. „Wir mussten in dem Gebäude eine komplett neue Klimaanlage installieren, neue Dunstabzugshaube, komplett neue Elektrik, Fettabscheider unter die Erde“ – eins kam zum anderen, für knapp 100.000 Dollar mussten sich Christina Possiel und Mike Lehnberg Investoren suchen.

Hattorferin lebte am Existenzminimum

So lange lebte die 41-Jährige am Existenzminimum – die Aufnahme eines anderen Jobs ließ ihr Visum nicht zu. Fast ein Jahr zog sich das Hin und Her, Possiel: „Wer denkt, deutsche Behörden wären langsam, war noch nie in den USA.“ Auch an die Bauunternehmen dort musste sie sich gewöhnen: „Von deutschen Tugenden weit entfernt, Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit – Fehlanzeige.“

Nun aber ist es endlich geschafft. VOX berichtet in „Goodbye Deutschland“ am Montag, 19. März, ab 20.15 Uhr über den steinigen Weg der Hattorferin. Die steht im Übrigen zu ihren Wurzeln. Egal, wie schön Florida sei – „Wolfsburg ist und bleibt meine Heimat.“

Von Ulrich Franke

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