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Wolfsburgerin: Im Unwetter auf Sardinien

Wolfsburg Wolfsburgerin: Im Unwetter auf Sardinien

Bäche wurden zu reißenden Flüssen, Häuser zerstört, Brücken stürzten ein: Anfang der Woche wüteten schwere Regenfälle auf Sardinien, bei denen 16 Menschen starben (WAZ berichtete).

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Wieder daheim: Michelina Spanu besuchte gerade ihre Familie auf Sardinien, als das Unwetter losbrach, ihren Neffen Giovannico Spanu nahm sie mit nach Wolfsburg.

Quelle: Photowerk (bas)

Die Wolfsburgerin Michelina Spanu besuchte gerade ihre Familie auf Sardinen, als das Unwetter losbrach.

Ihr Heimatort und das Haus blieben glücklicherweise verschont, aber der Onkel ihres Mannes musste evakuiert werden. Auch eine Cousine hat sie noch nicht erreicht. „Die Telefonnetze funktionieren noch nicht wieder“, sagt Spanu. Sie selbst hatte Glück - trotz der Überschwemmungen rund um die Region Olbia konnte sie am Dienstag heimfliegen. „Auf unserer Strecke zum Flughafen waren die Straßen passierbar“, erzählt sie. Aber in manchen Teilen der Orte Torpé und Posada standen ganze Straßen unter Wasser.

Langsam normalisiert sich die Lage auf Sardinien wieder, auch wenn laut Agentur Ansa noch immer 460 Menschen vorübergehend obdachlos sind. „Das macht einen betroffen - wir wollen helfen“, so Spanu. Deshalb hat ihr Verein Circolo Sardo Grazia Deledda mit der Italienischen Konsularagentur, dem Italienischen Kulturinstitut und weiteren italienischen Vereinen eine Spenden-Aktion organisiert: Beim Fußball-Spiel Lupo/Martini gegen Egestorf am Sonntag (14 Uhr, Kreuzheide) sammeln sie Spenden, Lupo/Martini spendet die Eintrittsgelder und VfL-Star Diego hat Schuhe und Trikot zum Versteigern gestiftet.

üt

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