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Wolfsburger zurück aus Bad Harzburg

Einsatz im Überschwemmungsgebiet Wolfsburger zurück aus Bad Harzburg

Es war ein anstrengender, mehr als 24 Stunden dauernder Einsatz: 45 Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehren unterstützten die Einsatzkräfte im überschwemmten Bad Harzburg. Am Donnerstag kamen sie zurück.

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Hochwasser-Einsatz der Wolfsburger Feuerwehrbereitschaft Wolfsburg in Bad Harzburg.

Quelle: Feuerwehr Wolfsburg

Wolfsburg. „Es ist unglaublich, was für Wassermassen unterwegs waren“, sagt der stellvertretender Bereitschaftsführer Bernd Rieseler.

Am Dienstagmorgen gegen 10.30 erhielt die Wolfsburger Feuerwehrbereitschaft eine Anforderung der Polizeidirektion Braunschweig zur Unterstützung der Bad Harzburger. Vier Bereitschaftszüge gibt es in Wolfsburg, drei verabschiedeten sich in den Hochwasser-Einsatz. Der Auftrag: Unterstützung und Ablösung der örtlichen Kräfte, die seit mehreren Tagen ununterbrochen im Einsatz waren.

Der Einsatzabschnitt der Wolfsburger Wehren lag im Bereich Bündheim, einem Ortsteil von Bad Harzburg. Dort hatten die Einsatzkräfte die Aufgabe, vollgelaufene Keller und Flächen abzupumpen. Weiterhin galt es, betroffene Straßenzüge zu erkunden und weitere Maßnahmen mit den örtlichen Einsatzkräften abzustimmen. Während dieser Zeit wurden insgesamt 19 Einsatzstellen abgearbeitet. „In den Nachtstunden lösten die Frauen und Männer aus Wolfsburg die örtlichen Kräfte ab, damit diese eine verdiente Ruhepause antreten konnten“, schilder Stadtsprecher Florian Reupke. Besonders schlimm sei allerdings das Ausmaß der Schäden in den betroffenen Gebieten.

Am Donnerstag konnte Entwarnung gegeben werden. Durch sinkende Pegelstände und eine deutliche Wetterverbesserung waren viele Einsatzstellen abgearbeitet und die ehrenamtlichen Kräfte aus der VW-Stadt konnten aus dem Einsatz entlassen werden. Stadtbrandmeister Helmut von Hausen und Berufsfeuerwehr-Chef Manuel Stanke empfingen die Freiwilligen mit warmen Worten. „Jetzt schlafen sich erstmal aus“, so von Hausen.

Im Einsatz waren 45 Einsatzkräfte aus den Ortsfeuerwehren Ehmen, Fallersleben, Hattorf, Hehlingen, Neindorf, Neuhaus, Nordsteimke, Sülfeld und Vorsfelde mit 16 Fahrzeugen und einem Krad in Bad Harzburg. jes

Von Redaktion

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