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Wolfsburger war während der Anschläge in Paris

Wolfsburg/Paris Wolfsburger war während der Anschläge in Paris

Wolfsburg. Die ganze Welt ist geschockt von den Terroranschlägen in Paris, bei denen am Freitagabend 129 Menschen starben und 352 verletzt wurden: Ein Wolfsburger war in der französischen Hauptstadt, als Terroristen an sieben Orten ein Blutbad anrichteten: Bernd Rodrian, Fotograf und Leiter des Instituts Heidersberger im Schloss war bei der Messe „Paris Photo“.

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Nach den Anschlägen in Paris: Der Wolfsburger Fotograf Bernd Rodrian (kl. Bild) in der Métro.

Gegen 21.30 Uhr kam er aus der U-Bahn-Station nahe des Place de la République und hörte überall laute Sirenen. „Ich dachte mir, da muss irgendetwas passiert sein“, sagt Rodrian. An Terroranschläge dachte er aber nicht. Als der Wolfsburger dann im Hotel den Fernseher anstellte, um das Fußball-Länderspiel zu gucken, erfuhr er von den Explosionen und Schießereien in der Stadt: „Ich war entsetzt.“ Und Rodrian erfuhr auch, dass die Anschläge nicht weit von seinem Hotel entfernt waren. Das verließ er dann nicht mehr: „Das wurde uns aus Sicherheitsgründen geraten.“

Am Samstag wollte er dann zurück nach Deutschland. Mit der Métro, die trotz der Anschläge ganz normal fuhr, ging es zum Flughafen. „In einigen U-Bahn-Stationen war es auffallend still“, erinnert sich der Fotograf. Zu ruhig für eine Weltstadt wie Paris. „Die Stimmung war seltsam“, sagt Rodrian, der vor Jahren für einige Zeit in der französischen Hauptstadt lebte.

An einer Station sah er Soldaten in Tarnanzügen mit Maschinengewehren im Anschlag. Ein ungewöhnlicher Anblick. Die Kontrollen am Flughafen waren strenger als sonst üblich, „die Pässe wurden sehr genau kontrolliert“, fiel dem Wolfsburger auf. Und noch etwas fiel ihm nach den Anschlägen in Paris auf. „Die Pariser halten zusammen. Es gibt eine große Solidarität.“

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