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Stadt Wolfsburg Wolfsburger vor Gericht: Sohn zu Tode geschüttelt
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wolfsburger vor Gericht: Sohn zu Tode geschüttelt
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22:45 11.04.2016
Vater vor Gericht: Weil er seinen Sohn zu Tode geschüttelt hat, fordern Staatsanwaltschaft und Verteidigung eine Bewährungsstrafe für den 28-jährigen Wolfsburger. Quelle: Kevin Nobs
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Die Schuldfrage ist unstrittig - zumal der 28-Jährige gestanden hat, seinen dreieinhalb Monate alten Sohn im September 2015 so sehr geschüttelt zu haben, dass dieser einen Tag später an den Folgen eines Schädelhirntraumas starb. Das Baby hatte geweint, der Vater konnte es nicht beruhigen. Die Staatsanwältin sieht zwar keinen Tötungsvorsatz, der Angeklagte habe aber Schmerzen für den Säugling „billigend in Kauf genommen“ und „grob fahrlässig gehandelt“.

Viel spreche aber für den 28-Jährigen. So habe er sich zuvor nie etwa zu Schulden kommen lassen, sei gut sozialisiert, habe einen festen Job (technischer Fachwirt), sei geständig und bedauere die Tat zutiefst („Ich hasse mich dafür“). Die Staatsanwältin forderte zwei Jahre Haft, die zu drei Jahren auf Bewährung ausgesetzt würden. 2000 Euro solle der Angeklagte an eine gemeinnützige Einrichtung zahlen. Auch weil die Ehefrau seit einigen Monaten wieder schwanger sei, wolle die Staatsanwaltschaft keine härtere Strafe verhängen.

Den „Vorsatz“ wollte der Verteidiger nicht stehen lassen, er sieht „fahrlässige Tötung“ und forderte ein Jahr auf Bewährung. Ein Hauptargument des Anwalts: Sein Mandant sei schon gestraft genug. Als Beweismittel legte er Facebook-Kommentare vor, in denen der 28-Jährige massiv angegriffen werde. Und an seine Garage seien die Wörter „Mörder“ und „Tod“ geschmiert worden. Hinzu komme die persönliche Tragödie. Tatsächlich weinte der Angeklagte wie schon am ersten Verhandlungstag fast durchgehend.

kn

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