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Stadt Wolfsburg Drogen auf Zugtoilette versteckt
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Drogen auf Zugtoilette versteckt
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00:18 05.06.2018
Amtsgericht in Wolfsburg: Ein 42-Jähriger wurde zu zwei Jahren und vier Monaten verurteilt. Quelle: Boris Baschin
Wolfsburg

Dafür, dass er fast anderthalb Kilogramm Marihuana erworben hat, kam ein Wolfsburger vor dem Amtsgericht noch glimpflich davon. Der 42-Jährige wurde jetzt zu zwei Jahren und vier Monaten verurteilt, aus dem Gefängnis kam er nach vier Monaten Untersuchungshaft aber trotzdem. Und er bleibt auf freiem Fuß.

Zwei Taten hat die Staatsanwältin dem Mann zur Last gelegt, beide gab er zu. Mitte Dezember 2017 war der Frührentner mit tunesischer und niederländischer Staatsbürgerschaft per Bahn ins holländische Enschede gereist. Auf dem Rückweg hatte er rund 800 Gramm Marihuana-Blätter hinter der Waschbecken-Verkleidung einer Zugtoilette versteckt. Doch die Bundespolizei entdeckte den Stoff.

Polizei hatte den Mann aus Wolfsburg überwacht

Einen Monat später wollte er mehr als 600 Gramm Marihuana aus Herford nach Wolfsburg bringen und flog wiederum auf. Hintergrund: In beiden Fällen hatte die Polizei den 42-Jährigen schon überwacht.

Vor Gericht gab der Mann an, seit seinem 16. Lebensjahr Marihuana zu rauchen und einen Teil der Drogen für Eigenbedarf erworben zu haben. Er habe aber auch Drogen verkaufen wollen. Dazu kam es nicht mehr, im Januar wurde er verhaftet und saß seitdem in Untersuchungshaft.

„Ich werde die Chance von Herzen nutzen“

Vor Gericht appellierte der komplett schwarz gekleidete, schmächtige Mann: „Wenn Sie mir die Chance geben, werde ich sie von Herzen nutzen.“ Er wolle eine Drogentherapie machen und sein erst zuletzt aus den Fugen geratenes Leben wieder auf die Reihe kriegen, gemeinsam mit seiner Frau. Die Straftaten fielen in eine Zeit, in der er sich von ihr getrennt hatte, jetzt leben sie wieder zusammen.

Auf das Strafmaß von zwei Jahren und vier Monaten hatten sich Staatsanwältin, Verteidigerin und Richterin verständigt. Die Haft wird ausgesetzt, der Mann muss sich aber zwei Mal pro Woche bei der Polizei melden und einen Drogenentzug machen. Außerdem darf er sich nichts weiter zu Schulden kommen lassen.

Von Kevin Nobs

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