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Stadt Wolfsburg Wolfsburger sind beim Walking Football ganz vorne mit dabei
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wolfsburger sind beim Walking Football ganz vorne mit dabei
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07:01 12.09.2018
Voller Einsatz: Die Spieler beim Walking Football zeigen Ehrgeiz. Quelle: Britta Schulze
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Wolfsburg

Walking Football hat zwar nichts mit amerikanischem Football zu tun, dafür aber fast alles mit normalem Fußball. Nur drei Regeln unterscheiden die Spielarten: Es muss immer ein Fuß am Boden sein, der Ball darf nicht über Hüfthöhe gespielt werden und Körperkontakt ist verboten. Denn die Spieler sind allesamt älter, anfälliger für Verletzungen und nicht mehr ganz so leistungsfähig wie früher. Anstrengend wird es trotzdem noch, die Spieler haben auch im Gehen ein ordentliches Tempo drauf und geben alles.

Turniere im Ausland bieten Chance für neue Freundschaften

Karl von Werne ist einer der ältesten Mitspieler und hat bis vor ein paar Jahren in einer Ü-40-Mannschaft des VfL mitgespielt. „Wenn in einer Mannschaft zwei oder drei 40-Jährige dabei sind, kommt man nicht mehr hinterher, dann macht das keinen Spaß mehr“, berichtet der 64-Jährige. Beim Walking Football kommt der Spaß aber nicht zu kurz: In Deutschland gibt es vier Bundesligisten, die sich gegenseitig zu Turnieren einladen. Neben Wolfsburg und Bremen sind auch Schalke und Leverkusen dabei. Sogar in den Niederlanden war die Mannschaft inzwischen zu europäischen Turnieren – und im Herbst kommen vermutlich die Engländer zu Gast. „Die Turniere dauern immer zwei Tage, damit man auch Zeit hat, sich kennenzulernen“, so von Werne. „Die soziale Komponente wird groß geschrieben.“ Das Konzept geht auf: Einer der Spieler reist jede Woche extra aus Hamburg an, um dabei zu sein.

Voll dabei trotz dreifacher Bypass-OP: Karl von Werne (64, am Ball) lässt sich nicht stoppen. Quelle: Britta Schulze

Aus dem sozialen Gedanken ist die Gruppe auch entstanden: Zuerst mit Fördergeldern des europäischen eines europäischen Fußballnetzwerks (EFDN), dann in Eigenregie. „Es lief so gut, wir konnten es nicht einfach einstampfen“, erzählt Robin Joop, der sich beim VfL für soziale Projekte wie dieses einsetzt. Sein Kollege Roland Wolff ergänzt: „Viele der Spieler gehen in der Gemeinschaft richtig auf.“ Nach dem einstündigen Training sitzt die ganze Mannschaft deshalb immer noch eine halbe Stunde zusammen. Aber auch die Gesundheit profitiert: Das Training hält nicht nur die Ausdauer fit, sondern auch die Koordination. Und der Sport ist schonend: Nicht wenige der Spieler sind mit künstlichem Knie oder neuer Hüfte auf dem Feld – und trotzdem immer mittenmang.

Wer noch mitmachen möchte, kann dazukommen – auch Frauen sind willkommen, eine gibt es in der Mannschaft schon. Voraussetzung ist lediglich die Mitgliedschaft im Wölfe-Club 55plus.

Von Frederike Müller

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