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Wolfsburger rettete Amerikanerin das Leben

Wolfsburg Wolfsburger rettete Amerikanerin das Leben

In einigen Tagen trifft der Wolfsburger René Heinicke die Amerikanerin Jacque Lyn Brohawn, die an Leukämie erkrankt war. Mit einer Knochenmarkspende rettete er ihr Leben. Vor Vorfreude kann der 44-Jährige kaum noch schlafen.

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Lebensretter: DKMS-Spender René Heinicke mit Petra Neumann-Wollenhaupt vom Verein „Wolfsburg hilft“. Bald trifft er die Amerikanerin Jacque Lyn Brohawn (kl. Foto, mit ihrem Sohn).

Quelle: Manfred Hensel

Im Sommer 2010 ließ er sich beim Sommerfest der Kita im Mörser Gutspark typisieren. Organisatorin Petra Neumann-Wollenhaupt vom Verein „Wolfsburg hilft“ kann sich noch gut an den Tag erinnern: „Die Typisierungen liefen sehr schleppend.“ Was sie damals nicht wusste: Unter den wenigen Spendern war genau der, der einer jungen Frau, die an Leukämie erkrankt ist, helfen konnte.

Im Juni 2012 kam der erste Anruf von der DKMS: Heinicke sei der richtige Spender für eine Patientin. Mehrere Blutabnahmen folgten, bis die Stammzellenentnahme in Dresden erfolgte. „Ich habe gar nicht viel gemacht – und ein Leben gerettet“, so der Wolfsburger. Er wusste zunächst nur, dass eine Amerikanerin seine Spende benötigte.

Nach zwei Jahren ist es möglich, dass Spender und Patient die Identität des anderen erfahren. Beide wollten sofort. Bislang gab es nur E-Mail-Kontakt. „Die ersten Wochen war es Emotion pur“, erzählt der Wolfsburger. Auch der Vater der Amerikanerin schaltete sich ein, er ist dem Wolfsburger unendlich dankbar für die lebensrettende Knochenmarkspende. Er lebt in England und kommt mit seiner Frau auch mit nach Wolfsburg, ebenso Jacques Verlobter. Obwohl Lebensretter und Patientin sich noch nie gesehen haben, verstehen sie sich prima. Die Amerikanerin will im nächsten Jahr heiraten. „Ich bin zur Hochzeit eingeladen“, so Heinicke.

Kontakt zu „Wolfsburg hilft“ ist möglich unter Tel. 05362/3332.

syt

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