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Wolfsburger planen Baufeld im Hellwinkel

Wolfsburg Wolfsburger planen Baufeld im Hellwinkel

Völliges Neuland betritt die Stadt mit einem spannenden Projekt im Neubaugebiet Hellwinkel. Dort sollen sich an die zwei Dutzend Wolfsburger zusammen finden, die auf einem der 14 Baufelder als Bauherren und Stadtplaner, als Investoren und spätere Eigentümer und Bewohner gleichzeitig auftreten sollen.

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Im Neubaugebiet Hellwinkel entsteht das spannende, neue Projekt.

Quelle: Britta Schulze

Völliges Neuland betritt die Stadt mit einem spannenden Projekt im Neubaugebiet Hellwinkel. Dort sollen sich an die zwei Dutzend Wolfsburger zusammen finden, die auf einem der 14 Baufelder als Bauherren und Stadtplaner, als Investoren und spätere Eigentümer und Bewohner gleichzeitig auftreten sollen. Zahlreiche Wolfsburger haben an der so genannten „Baugruppe“ durchaus Interesse - aber noch mehr Fragen.

„Das ist für uns alle absolutes Neuland“, räumt Silke Lässig, Abteilungsleiterin der Stadtplanung ein. In anderen Städten macht das Modell bereits seit Jahren Schule, größtes Manko in Wolfsburg: „Noch gibt es hier kein solches fertiges Projekt, das sich Interessenten tatsächlich anschauen und nachvollziehen können.“

Zwischen 20 und 25 Wohneinheiten soll die Baugruppe an der Reislinger Straße schaffen. Entstehen sollen Eigentumswohnungen in so genannten Stadthäusern (Silke Lässig: „Als wir bei der ersten Info-Veranstaltung erwähnten, dass keine Einfamilienhäuser geplant sind, war die Hälfte der Interessenten gleich wieder weg“), die die Baugruppe wie ein großer Investor entwickelt - nur dass der Investor sie selbst sind. Ansonsten läuft alles ganz „normal“ ab - von der Finanzierung über die Suche nach einem Architekten.

Welche Ziele verfolgt die Stadt mit dem Pilotprojekt, das Schule machen könnte? Silke Lässig: „Es geht um Wohnungsvielfalt; hier können ganz individuelle Wohnformen verwirklicht werden.“ Zudem hätten Bauherren in Baugruppen in der Regel ein viel stärkeres ortsgebundenes Interesse am Standort, bildeten schon früh Nachbarschaften, stärkten so das Quartier.

Apropos Nachbarschaften: Möglich ist die Schaffung von Gemeinschaftsräumen für Sport oder Kreativangebote, von Gästewohnungen oder Büros für Freiberufler - wohlgemerkt eine Möglichkeit, kein Muss. Silke Lässig: „Die Stadt sieht es nicht als ihre Aufgabe an, die Baugruppen zu ihrem Haus zu tragen. Eigeninitiative ist bei diesem Projekt das A und O.“ Und was haben die Teilnehmer dann davon? Eine Menge, sagt die Fachfrau: „Das, was sonst ein Investor verdient, kann man sparen oder in eine höherwertige Ausstattung investieren.“ Und: Man sucht sich seine Nachbarn von vornherein selbst aus - ein in Geld kaum aufzuwiegender Vorteil für das künftige Glück in den eigenen vier Wänden.

Infos über das Projekt gibt es bei Cornelia Steller, Telefon 05361-281673 oder im Internet auf der Seite www.wolfsburg.de/baugruppen.

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