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Stadt Wolfsburg Wolfsburger muss wegen Diebstahls ins Gefängnis
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wolfsburger muss wegen Diebstahls ins Gefängnis
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22:39 22.08.2018
Amtsgericht: Wegen räuberischem Diebstahl und Körperverletzung muss ein 27-Jähriger ins Gefängnis. Quelle: Tim Schulze
Wolfsburg

Die Richterin sah es als erwiesen an, dass er im März in einem Elektro-Fachmarkt in der City-Galerie Handys gestohlen und dann in einem An- und Verkauf-Laden einen Ladendetektiv geschlagen hat. Einige Wochen zuvor habe er bei einem Drogeriemarkt in der Porschestraße Haartrimmer gestohlen. Erschwerend hinzu kämen seine Vorstrafen und dass er keine „positive Sozialprognose“ habe.

„Ich bekam einen Schlag an die Schläfe“

Konkret ging es um folgende Fälle: Der 27-Jährige gab zu, in einem Drogeriemarkt in der Porschestraße zwei Haartrimmer im Wert von 79 Euro in seinen Rucksack gesteckt zu haben. Dann habe er Angst bekommen und die Geräte „irgendwo in den Laden“ geworfen (WAZ berichtete). Gefunden wurden sie nicht. Knapp drei Wochen später soll er in einem Elektro-Fachmarkt drei Samsung-Handys im Wert von 269 Euro gestohlen haben. Ein Ladendetektiv (49) verfolgte den Verdächtigten. Der Detektiv gab an, den 27-Jährigen in einem An- und Verkauf-Geschäft in der Kolpingstraße gestellt zu haben – es folgte eine Auseinandersetzung: „Ich bekam einen Schlag an die Schläfe und verlor das Gleichgewicht“, so der Detektiv. Er habe zudem einen Tritt auf den Oberschenkel bekommen, der 27-Jährige sei weggerannt. Kurze Zeit später wurde der Angeklagte von Polizisten in der Nähe festgenommen. Er bestritt, den Detektiv geschlagen und getreten zu haben.

„Keine positive Sozialprognose“ – keine Bewährung

Die Diebstähle gab er hingegen zu. Auch, dass er seit Jahren regelmäßig Cannabis und Alkohol zu sich nehme: „Aber ich will eine Therapie machen!“ Die Richterin war skeptisch: Vorstrafen wegen Urkundenfälschung und Fahren ohne Fahrerlaubnis, „zerrüttete Familienverhältnisse“, weder Berufsausbildung noch Job, Fluchtgefahr – sie sehe „keine positive Sozialprognose“. Daher gab’s keine Bewährung.

Von Carsten Bischof

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