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Wolfsburger gesteht unter Tränen Schuld am Tod seines Sohnes

Wolfsburg Wolfsburger gesteht unter Tränen Schuld am Tod seines Sohnes

Braunschweig.   Ein kleiner Junge hört nicht auf zu schreien, deshalb wird er geschüttelt. Einen Tag später ist der Säugling tot. Der Vater steht seit Mittwoch vor Gericht. 

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Prozessauftakt am Landgericht Braunschweig: Ein 28-jähriger Wolfsburger muss sich wegen Körperverletzung mit Todesfolge verantworten.

Quelle: Kevin Nobs

Unter Tränen hat ein junger Vater in Braunschweig vor Gericht gestanden, seinen dreieinhalb Monate alten Sohn zu Tode geschüttelt zu haben. „Ich hasse mich dafür. Ich wollte ihm nicht wehtun“, sagte der 28-Jährige aus Wolfsburg am Mittwoch beim Prozessauftakt im Landgericht.  

Der junge Mann muss sich wegen Körperverletzung mit Todesfolge verantworten. Er soll den kleinen Jungen im September vergangenen Jahres geschüttelt haben, weil sich das Baby nicht beruhigen ließ. „Ich wusste nicht mehr weiter, war so aufgewühlt und habe ihn dann geschüttelt“, sagte der Angeklagte. Das Kind starb am Tag darauf an einem Schädel-Hirn-Trauma im Krankenhaus.  

Für sein Verhalten hatte der Mann am Mittwoch keine Erklärung. „Ich habe mich über mich selbst erschrocken“, sagte er. Bis zum Ergebnis des Obduktionsberichts habe er gehofft, dass nicht er am Tod seines Sohnes Schuld sei. In der Zeit danach habe er immer wieder über Suizid nachgedacht.  

Seine Ehefrau, die als Zeugin vor Gericht geladen war, beschrieb den 28-Jährigen als stolzen und verantwortungsvollen Vater. „Ich frage mich deshalb immer: Wie konnte das passieren? Ich weiß nur, wie mein Mann mit unserem Sohn umgegangen ist: liebevoll.“

dpa

Text wurde aktualisiert

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