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Wolfsburger entwickelt ein Elektro-Skateboard

Wolfsburg Wolfsburger entwickelt ein Elektro-Skateboard

Wolfsburg. Sascha Mattiza hat wieder eine neue Erfindung: Der Wolfsburger Tüftler entwickelte ein 1,20 Meter langes und extrem dünnes Elektro-Skateboard, das er „Hornetboard“ nennt. Dafür sucht er Lizenzpartner, die das High-Tech-Longboard, das je nach Elektroantrieb 20 km/h und schneller ist, herstellen und vertreiben.

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Und ab geht‘s: Erfinder Sascha Mattiza auf seinem flotten Elektro-Skateboard - für die Produktion sucht er Unterstützer.

Quelle: Roland Hermstein

Die Partner könnten auch im Ausland sitzen. Denn in Deutschland ist ein motorisiertes Skateboard wegen der Geschwindigkeit nicht so leicht auf die Straße zu bringen. Um das zu schaffen, wäre es am einfachsten, das gute Stück mit dem ultraflachen Design als „landwirtschaftliche Hilfsmaschine“ zu deklarieren. „Dann müsste das Skateboard zum Beispiel eine rotierende Bürste haben“, so Mattiza. Keine schlechte Idee, meint er. Schließlich gebe es auf Radwegen genügend Steine, die beseitigt werden müssten.

Auf die Idee, ein Elektro-Skateboard zu entwickeln, brachte ihn ein Erfinderkollege bei der Prototypen-Party 2015. Anfangs interessierte Mattiza sich dabei vor allem für die Geschwindigkeit: „Ich wollte den Weltrekord der Elektromotor-Boards knacken, der bei knapp 96 km/h liegt“, erzählt der Erfinder. Doch er fand keinen Fahrer für dieses Wahnsinnstempo. Schon 20 km/h stehend auf einem Board seien extrem schnell, weiß der leidenschaftliche Snowboardfahrer Mattiza.

Sein Board sei ideal, um kurze Wege zurückzulegen, wie vom Auto-Parkplatz bis zum Arbeitsplatz. Audi habe in China solch ein Teil schon für den Q4 entwickelt - in China seien die gesetzlichen Bestimmungen nicht so streng. Das Elektro-Board von Mattiza sieht aus wie übliche Longboards, der Elektroantrieb ist in den beiden vorderen Rädern, der Akku in der Brettunterseite. Skater im Allerpark waren begeistert - und hätten das Teil gern gegen Geld gemietet. So weit ist es noch nicht, erst mal sucht der Tüftler über die Crowdfunding-Plattform Startnext Unterstützer, die das Projekt mitfinanzieren.

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