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Wolfsburger beim ESC: Platz Drei für Avantasia

Wolfsburg Wolfsburger beim ESC: Platz Drei für Avantasia

Schade! Platz drei für die Heavy-Metal-Band Avantasia mit dem Wolfsburger Musiker Sascha Paeth beim Vorentscheid für den Eurovision Song Contest. 21,6 Prozent der Zuschauer stimmten gestern Abend für die Gruppe.

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Das war ein starker Auftritt: Tobias Sammet (re.), Frontmann von Avantasia, und der Wolfsburger Gitarrist Sascha Paeth (links), rockten die Bühne. Die Heavy-Metal-Band kam beim Vorentscheid des Eurovision Song Contest zwar ins Finale, aber am Ende landete sie auf Platz drei.

Quelle: dpa

Dabei hatten Avantasia (Startnummer 7) mit „Mystery of a Blood Red Rose“ einen richtigen Power-Song präsentiert: Die sechs Musiker mit Wurzeln in Wolfsburg und Braunschweig rockten gestern Abend die ESC-Bühne. Frontmann Tobias Sammet trug einen roten Mantel mit großen goldenen Knöpfen, eine Mischung aus Zirkus-Direktor und General. Gitarrist Sascha Paeth hüllte sich lieber in klassisches Schwarz und ließ mit konzentrierter Miene die Saiten erzittern.

Vor dem Auftritt stellte sich die Band, die demnächst auf Welttournee geht, in einem Einspieler vor, unter anderem zu sehen war ihre Show in Wacken, dem größten Metal-Festival der Welt.  Nach dem Auftritt urteilte ESC-Kommentator Peter Urban: „Das war Hard-Rock zum Mitsingen im Stile von Meat Loaf und Bon Jovi!“

Um 21.45 Uhr verkündete Moderatorin Barbara Schöneberger die drei Finalisten: Avantasia gehörte neben Alex Diehl und Jamie-Lee Kriewitz dazu. Und so rockten Avantasia zum zweiten Mal die Bühne. Dass Tobias Sammet einen Textpatzer hatte, wie er im Nachhinein selbst zugab, fiel gar nicht auf. Zwar wurden der Band im Vorfeld große Siegchancen eingeräumt, sie haben immerhin 560.000 Facebook-Fans, landeten dann doch auf dem dritten Platz. Traurig wirkte allerdings keiner der sechs Musiker, „es ist doch einfach toll, beim ESC dabei zu sein“, sagt Sascha Paeth vor der Show in Köln zur WAZ.

Deutschland beim ESC in Stockholm vertritt übrigens die gerade einmal 17-Jährige Jamie-Lee Kriewitz.

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