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Stadt Wolfsburg Wolfsburger Vereine ermöglichen italienischen Grundschülern Videokonferenzen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wolfsburger Vereine ermöglichen italienischen Grundschülern Videokonferenzen
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19:25 17.05.2018
Spendenübergabe in Italien: Vertreter Wolfsburger Vereine übergaben das Geld für eine Videokonferenz-Anlage vor Ort. Quelle: privat
Wolfsburg/Arquata del Tronto

Der Wolfsburger Rocco Artale ist Vorsitzender des Abruzzen-Kulturvereins und war zum Zeitpunkt des Erdbebens 80 Kilometer vom Epizentrum entfernt. Um den Betroffenen zu helfen, startete er zusammen mit dem Centro Italian0 eine Spendenaktion. Sieben weitere italienische Verbände schlossen sich an. Auch die deutsch-italienische Leonardo-da-Vinci-Schule half: Bei einem Sponsorenlauf der Grundschüler kamen 7000 Euro zusammen. „Sie haben den internationalen Gedanken der Schule bewiesen“, lobt Artale.

Als Artale den Bürgermeister von Arquata del Tronto anrief, stand die neue Grundschule schon. Eine erstaunliche Leistung – die meisten der Dorfbewohner leben zur Zeit noch in provisorischen Holzhäusern. Eine Anlage für Videokonferenzen sei aber eine gute Idee, empfahl der Bürgermeister. Für die traumatisierten Kinder sei es eine wichtige Möglichkeit, mit anderen Schulen zu kommunizieren.

Nun machten sich also drei Wolfsburger auf den Weg nach Mittelitalien: Neben Rocco Artale traten Albino Lemme (Abruzzen-Kulturverein) und Franco Miranda vom Centro Italiano die Reise an – auf eigene Kosten und mit 12.000 Euro im Gepäck. „Wir wollten das Geld persönlich und netto überbringen“, so Artale. In der Schule angekommen, sahen die drei: den Schulleiter der Leonardo-da-Vinci-Schule – denn die Videokonferenz war in vollem Gange. So erlebten auch die Wolfsburger Schüler die Spendenübergabe. „Das hat mich tief bewegt – es hat sich wirklich gelohnt für die Schüler.“

Von Frederike Müller

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