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Stadt Wolfsburg Wolfsburger Theater soll künftig Scharoun-Theater heißen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wolfsburger Theater soll künftig Scharoun-Theater heißen
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18:26 16.02.2017
Der Rat der Stadt berät über die Umbenennung des Theaters in Sharoun-Theater Wolfsburg. Quelle: Theater der Stadt Wolfsburg 2016, Lars Landmann
Wolfsburg

Die entsprechende Vorlage behandelt der Rat der Stadt am Mittwoch, 22. Februar – und wird vermutlich auch grünes Licht für die Umbenennung geben.
Rainer Steinkamp hatte die Idee dazu bereits vor anderthalb Jahren. „Der Theaterbau ist ein architektonischer Leuchtturm. Mit dem neuen Namen haben wir ein Alleinstellungsmerkmal.“ Die scharounische Architektur sei zudem ein wichtiger Bestandteil der rund 30 Millionen teuren und anderthalb Jahre dauernden  Sanierung gewesen.

Das 1973 eröffnete Theater ist der einzige realisierte Theaterbau des international bedeutenden Architekten Hans Scharoun. 1989 wurde das Gebäude durch das Niedersächsische Landesamt für Denkmalpflege in die Liste der Kulturdenkmale der Stadt aufgenommen.
Kulturausschussvorsitzender Wilfried Andacht (CDU) begrüßt den neuen Namen: „Ich finde das super. Das Theater ist ein wunderschönes und einmaliges Gebäude. Dieser Schritt ist längst überfällig.“ Auch Kulturpolitiker Frank-Helmut Zaddach (SPD) ist angetan von dieser Idee: „Damit erfährt Scharoun eine tolle Würdigung und wir heben uns mit dem Namen von anderen Theaterhäusern ab.“

Geplant ist, dass der neue Name bereits zur Theater-Saison 2017/18 Einzug findet. „Die neuen Programmhefte werden damit versehen sein“, so Steinkamp. Das Theater-Logo werde auch überarbeitet. Und: Womöglich wird es auch einen Namensschriftzug an der Fassade des Theaterbaus am Klieversberg geben. „Das muss allerdings mit dem Denkmalschutz abgesprochen werden“, so Steinkamp.

Die Zustimmung zur Namensänderung ist bei der Sektion Baukunst der Akademie der Künste in Berlin, die den Nachlass Scharouns verwaltet,  angefragt und wird dort in den zuständigen Gremien beraten. Die Umbenennung wird erst vollzogen, wenn die Zustimmung erfolgt und vorliegt.

jes

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