Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Stadt Wolfsburg Wolfsburger Shisha-Bar kontrolliert: Kiloweise unversteuerter Tabak
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wolfsburger Shisha-Bar kontrolliert: Kiloweise unversteuerter Tabak
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:18 17.12.2017
Kontrollen in Wolfsburger Schischa-Bars: Die Zollbeamten stellten in einer Kneipe unversteuerten Tabak sicher. Quelle: Zoll Braunschweig
Anzeige
Wolfsburg

Der Zoll beschlagnahmte in einer Shisha-Bar in der Innenstadt jetzt kiloweise unversteuerten Wasserpfeifentabak. Anlass für die Kontrollen in den Abendstunden waren eigentlich Prüfungen nach dem Schwarzarbeitsbekämpfungsgesetz. Zusätzlich haben Shisha-Bars aber noch eine Besonderheit: „Es gibt steuerrechtlich kaum eine Möglichkeit, diese Lokale legal zu betreiben“, erklärt Zolloberinspektor Andreas Löhde vom Hauptzollamt Braunschweig.

Tabak nur in verschlossenen Verpackungen

Der Grund dafür liegt im Tabaksteuerrecht. In der Bundesrepublik dürfen Zigaretten und Rauchtabak nur in verschlossen Verpackungen mit gültigen deutschen Steuerzeichen verkauft und gelagert werden. Eine Abgabe von Einzelportionen zum direkten Verzehr vor Ort ist damit eigentlich ausgeschlossen.

Zudem stellen die vielen exotischen Geschmacksrichtungen, mit denen viele Wasserpfeifenlokale werben, ein steuerrechtliches Problem dar: Jedes Mischen von Rauchtabak mit anderen Stoffen – in Shisha-Bars zumeist Melasse und Glyzerin – lässt die Tabaksteuer erneut entstehen.Zeigt man diesen Vorgang nicht sofort dem Zoll an, begeht man eine Steuerhinterziehung.

22 Euro pro Kilogramm nachzahlen

Dieser Verdacht lastet nun auch auf den Betreibern der kontrollierten Lokale in Wolfsburg und Braunschweig. Zusätzlich müssen sie die Tabaksteuer von mindestens 22 Euro pro Kilogramm unversteuertem Tabak nachzahlen und mit Bußgeldverfahren wegen Verbrauchsteuergefährdung rechnen.

Von der Redaktion

Weil die Krankenkasse die Kostenübernahme verweigert, soll ein sterbenskranker 74-Jähriger das Hospizhaus wieder verlassen. Tochter Nadia Alizzi versteht die Welt nicht mehr – die Entscheidung fußt offenbar auf einem bereits ein halbes Jahr alten Gutachten.

17.12.2017

Soziale Medien können soziales Engagement verstärken: Dank Facebook und Schneeballprinzip wurde eine kleine Idee von Svenja Herling ganz groß. 2014 verteilte sie erstmals Geschenke an Besucher des Caritas-Mittagstischs. Von Jahr zu Jahr werden es mehr.

14.12.2017

50.000 Euro hat ein anonymer Spender dem Hospizhaus gespendet. Das rief auch das Fernsehen auf den Plan.

14.12.2017
Anzeige