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Stadt Wolfsburg Wolfsburger Rathaus als Symbol der jungen Demokratie
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wolfsburger Rathaus als Symbol der jungen Demokratie
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17:13 21.03.2018
Alter Ratskeller: Das Wandbild von Horus Engels aus dem Jahr 1958 zeigt eine mittelalterliche Festtafel.   Quelle: Roland Hermstein
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Wolfsburg

 Neben seiner Funktionalität als Verwaltungsbau sollte aber insbesondere die architektonische Formgebung des Hauses den Grundgedanken der jungen Demokratie nach innen und außen symbolisieren: mit viel Transparenz, einer Bürgerhalle und dem runden Ratssitzungssaal. Der hat in den Augen von Oberbürgermeister Klaus Mohrs ganz besondere Symbolik: „Alle sitzen im Kreis, keiner sitzt erhöht – in der Demokratie sind alle Menschen gleich, auch der Oberbürgermeister.“

Wandbild im ehemaligen Rats-Keller. Quelle: Roland Hermstein

Aber auch die Bürgerhalle sieht Mohrs als Glücksfall: „Sie ist für die Bürger da, beheimat Ausstellungen und Veranstaltungen.“ Auch das Oberbürgermeister-Büro mit Sichtbeziehung zwischen drinnen und draußen spiegle den damaligen und heutigen Zeitgeist wider – es sei alles andere als hochherrschaftlich oder prunkvoll. Mohrs: „All das trägt dazu bei, dass ich mich ganz persönlich in diesem Rathaus sehr wohl fühle.“

Offen und transparent: Das Wolfsburger Rathaus wird 60 Jahre alt. Quelle: Stadt Wolfsburg

An Symbolik mangelt es dem Gebäude, das bis in die 80-er Jahre noch ein Ensemble mit dem damaligen Amtsgericht auf der gegenüberliegenden Seite der Pestalozziallee bildete, nirgendwo. Die schwere Eingangstür mit dem Wolf als Griff und den Namen derer, die an der Entstehung beteiligt waren; die Bürgerhalle mit dem Mosaik; ein Wandbild von Horus Engels im Keller, das 1958 die versammelte Prominenz an eine mittelalterliche Festtafel setzt – im Rathaus A, um das sich heute weitere Verwaltungs- und Kulturbauten gruppieren, gibt es einiges zu entdecken.

Beeindruckend: Wandbild von Horus Engels aus dem Jahr 1958. Quelle: Roland Hermstein

Für Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide hat das Rathaus in seiner auch inhaltlichen Ausrichtung „bundesweiten Vorbildcharakter“. Das Haus aus der Feder des Architekten Dr. Titus Taeschner habe „eine Ära qualitätsvollen Bauens eingeleitet“, die Alvar Aalto (Kulturhaus) und Hans Scharoun (Theater) „auf einzigartige Weise ausbauen konnten und der wir uns bis heute verpflichtet fühlen.“

60 Jahre Rathaus: Feier am 11. April

60 Jahre Rathaus – das muss und soll gefeiert werden. „Aber nicht in einer internen Veranstaltung“, sagt Nicole Froberg vom Forum Architektur. „Dies ist nicht das Haus von Rat und Verwaltung, dies ist das Haus der Bürger.“

Und so sind alle Interessierten eingeladen am Mittwoch, 11. April um 18 Uhr in die ehemalige Kassenhalle im Erdgeschoss. Zunächst hält Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide einen Vortrag unter dem Titel „Transparent, demokratisch, funktional. 60 Jahre Rathaus Wolfsburg“. Dazu werden historische Fotos gezeigt. Im Anschluss folgt ein Rundgang durchs ganze Haus, der bis aufs Dach führt – auch der Blick hinter die Kulissen soll möglich sein.

Von Ulrich Franke

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