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Stadt Wolfsburg Wolfsburger Kinderkrippen: Beim Personal ist noch Luft nach oben
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wolfsburger Kinderkrippen: Beim Personal ist noch Luft nach oben
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08:00 30.08.2018
Krippenbetreuung: In Wolfsburg ist eine Erzieherin derzeit statistisch für 4,3 unter Dreijährige zuständig.. Quelle: epd
Wolfsburg

Der Landesdurchschnitt liegt bei 1:3,8. Besser sieht es statistisch gesehen in den Kita-Gruppen aus. Mit einer Erzieherin für 8,4 Kinder befindet sich Wolfsburg im Mittelfeld. Erfreulich: Laut Stadt können auch in diesem Jahr alle Bedarfe für Plätze in der Kindertagesbetreuung einschließlich Tagesmüttern abgedeckt werden.

Wegen des Rechtsanspruchs: Stadt muss Gruppen vollbelegen

Dennoch gibt es in Sachen Personal noch Luft nach oben. „Wünschenswert bei den Krippen wäre 1:4. Allerdings setzt das eine Gruppenbelegung mit nur 12 Kindern und nicht die in Niedersachsen geltende Höchstbelegung mit 15 Kindern voraus“, sagt Stadtsprecher Ralf Schmidt. Mit Blick auf nach wie vor hohe Geburtenzahlen müsse die Stadt die Gruppen vollbelegen, um den Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz zu erfüllen. Entscheidend für den Personalschlüssel – und damit für den Befund der Studie Ländermonitor frühkindliche Bildungssysteme der Bertelsmann-Stiftung bedeutsam – sind laut Schmidt die derzeitigen Gruppengrößen und der bundesweite Mangel von Fachkräften.

„Zunächst muss natürlich geschaut werden, wie der Wert der Bertelsmann-Stiftung für Wolfsburger Krippen zustande gekommen ist. Fakt ist aber, dass wir, und ich denke alle Träger, den Betreuungsschlüssel wie das Land Niedersachsen ihn vorgibt in der Krippe inklusive einer ausgebildeten Fachkraft vorhalten“, sagt Kerstin Heidbrock, pädagogische Geschäftsführerin der evangelischen Kinderbetreuungseinrichtungen in Wolfsburg auf WAZ-Anfrage.

Wichtige Säule frühkindliche Bildung

Frühkindliche Bildung genießt generell einen hohen Stellenwert in Wolfsburg. „Neben Gesundheit, Bewegung, Ernährung, Kunst , Kultur, Musik, Naturwissenschaft, Interkulturalität und Partizipation spielen insbesondere Sprachbildung und Sprachförderung eine große Rolle“, betont Stadtsprecher Schmidt.

Von Jörn Graue

Ein herber Schlag für Eltern und Kinder der Leonardo-da-Vinci-Grundschule: Der Schülertransport wird nach neun Jahren eingestellt, „wir sind alle wie vor den Kopf gestoßen“, so Vater Stefan Klotz. Die Stadt streicht den Zuschuss für das Angebot, das der Deutsch-Italienische-Freundeskreis ins Leben gerufen hat.

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Die Stadt bekommt einen weiteren Friedhof: Östlich des Nordfriedhofs entsteht in naher Zukunft ein Bestattungswald. Dort können Verstorbene in Urnen oder Gräbern unter Bäumen naturnah und ökologisch bestattet werden. Betriebsbeginn ist laut Stadt Anfang 2019.

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Wegen Betruges verurteilte das Amtsgericht Wolfsburg am Mittwoch einen 31-Jährigen aus Stade zu einer Bewährungsstrafe von vier Monaten.

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