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Stadt Wolfsburg Dachdecker stürzt vom Gerüst: Chef kommt glimpflich davon
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Dachdecker stürzt vom Gerüst: Chef kommt glimpflich davon
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00:20 28.10.2018
Zu großer Abstand: Der Dachdecker war in dem Spalt zwischen Hauswand und Gerüst abgestürzt. Quelle: Archiv
Wolfsburg

Das Amtsgericht Wolfsburg hat ein Verfahren gegen einen Wolfsburger Zimmermann eingestellt. Die Anklage hatte dem Geschäftsführer der Zimmerei und Dacheindeckung vorgeworfen, ein Baugerüst nicht ausreichend überprüft zu haben. Einer seiner Mitarbeiter war in der Lücke zwischen Gebäude und Gerüst 6,5 Meter in die Tiefe gestürzt.

Rippen gebrochen, Wirbel zertrümmert

Ein Mitarbeiter des 44-Jährigen war im Dezember 2015 in Heiligendorf ausgerutscht, als er von einem Dach auf das Baugerüst steigen wollte. Weil der Abstand zwischen Hauswand und Gerüst mit 85 Zentimetern viel zu groß war, stürzte der Dachdecker ab. Ein zertrümmerter Wirbel, zwei gebrochene Rippen, ein gebrochener Arm und zwei aufgeschnittene Schienbeine waren die traurige Folge des Unfalls. Erst 2017 war der Verunglückte wieder arbeitsfähig.

Zwar hatte die Firma das Gerüst nicht selbst aufgebaut, dennoch sei der Angeklagte verantwortlich für die Sicherheit seiner Mitarbeiter und hätte das Gerüst überprüfen müssen, so die Staatsanwältin.

2500 Euro Strafe, kein Eintrag ins Strafregister

Am Ende kam der Angeklagte jedoch glimpflich davon. Sein Anwalt erreichte, dass das Verfahren eingestellt wird, vorausgesetzt, der 44-Jährige zahlt zur Strafe 2500 Euro in die Staatskasse ein. Ein Eintrag ins Strafregister bleibt ihm dadurch erspart. Unabhängig von diesem strafrechtlichen Verfahren kann der Geschädigte – der immer noch für den Angeklagten arbeitet – zivilrechtlich auf Schmerzensgeld klagen.

Von Frederike Müller

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