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Stadt Wolfsburg Unwetter ließen Einsatzzahlen 2017 ansteigen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Unwetter ließen Einsatzzahlen 2017 ansteigen
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19:57 02.03.2018
Beseitigung von Sturmfolgen: Einsätze wie diesen im Oktober zwischen Ehmen und Klein Brunsrode gab es für die Helfer 2017 in großer Zahl.  Quelle: Sebastian Bisch
Wolfsburg

 Die schweren Unwetter „Paul“ im vergangenen Juni und „Xavier“ im Oktober ließen die Alarmierungszahlen bei den Hilfeleistungen in die Höhe schnellen. Das geht aus der aktuellen Einsatzstatistik (1. Januar bis 31. Dezember 2017) der Wolfsburger Feuerwehren hervor.

Braunschweiger Straße: Unfall mit dem Rettungswagen. Quelle: Ulrich Franke

Zum Vergleich: 2016 hatte die Gesamtzahl aller Brand- oder Hilfeleistungseinsätze noch bei 2250 gelegen. Im vergangenen Jahr nahm allein die Zahl der Hilfeleistungen um 23 Prozent auf 1717 (2016: 1396) zu. Maßgeblich für den Anstieg waren etwa sintflutartige Regenfälle bei „Paul“, die vielerorts zu Überflutungen führten. „Wir mussten viele Keller auspumpen“, blickt Patrick Krause, Sprecher der Berufsfeuerwehr, auf eine der Hauptaufgaben zurück. „Im Oktober mussten viele Straßen von umgestürzten Bäumen befreit werden.“ Außerdem galt es 180 gestrandete Bahnpassagiere in der städtischen Notunterkunft im Heinenkamp unterzubringen.

Feuer in Hehlingen: Auch hier war die Berufsfeuerwehr im vergangenen Jahr im Einsatz. Quelle: Boris Baschin

Eine leichte Abnahme gab es bei den Bränden. Die Berufsfeuerwehr und die Freiwilligen Wehren rückten im vergangenen Jahr 794 Mal Flammen zu Leibe (2016: 854 Mal). In 545 Fällen löschte die Berufsfeuerwehr allein, 184 Mal gab es zusätzlich Unterstützung von den Freiwilligen und wiederum 65 Mal waren die Ehrenamtlichen allein vor Ort.

Immer wieder Sturmeinsätze: Dadurch ist die Feuerwehr immer öfter gefordert. Quelle: Sebastian Bisch

 Mit Blick auf Rauchwarnmelder im Haushalt verweist der Sprecher der Berufsfeuerwehr darauf, dass 50 Prozent aller Einsätze im vergangenen Jahr ein Ernstfall gewesen seien. Er appelliert an alle Hausbewohner, beim Ertönen eines Rauchmelders immer umgehend die Feuerwehr zu alarmieren

1213 Hilfeleistungseinsätze fuhr die Berufsfeuerwehr allein, 430 Mal waren dabei die Freiwilligen allein gefordert und 74 Mal eilten sowohl Hauptberufliche als auch Freiwillige Feuerwehrleute zur Einsatzstelle.

Die Zahl der Rettungswageneinsätze sank von 14.378 (2016) auf 14.273. Annähernd gleich geblieben ist die Zahl der Notarzteinsätze. Diese lag 2016 bei 3262 und 2017 bei 3275.

Von Jörn Graue

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