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Wolfsburger Eichen werfen Top-Eicheln ab

Wolfsburg Wolfsburger Eichen werfen Top-Eicheln ab

Wolfsburg hat ein neues Exportgut: Eicheln. Das Landesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat jetzt drei Flächen im Stadtforst für die Gewinnung von Saatgut freigegeben. „Mit diesem Saatgut können in der Region neue Eichenwälder gepflanzt werden“, sagte Ministerialrätin Ina Abel.

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Aller Anfang ist klein: Ministerialrätin Ina Abel zeigt eine Wolfsburger Eichel, aus der einmal eine stämmige Eiche werden könnte.

Quelle: Photowerk (bs)

In Niedersachsen und im angrenzenden Teil Sachsen-Anhalts gibt es 85 staatlich anerkannte Eichen-Saatgutbestände. Das sind Flächen, auf denen Eicheln zur Aussaat gesammelt werden dürfen. Sie werden in der Forstgutberatungsstelle Oerrel gereinigt und gelagert und dann an Baumschulen verkauft. Drei Flächen davon liegen jetzt in Wolfsburg: in der Nähe des VW-Bades und am Klieversberg in der Nähe des Klinikums. „Dort stehen Eichen von besonders guter Qualität“, erklärt Andreas Preuß von der Beratungsstelle in Oerrel.

Reich wird Revierförster Dirk Schäfer mit seinen Top-Eicheln trotzdem nicht: „Eicheln gibt es nur alle paar Jahre pro Baum“, erklärt er. Sammle man sie nicht innerhalb von zwei Wochen ein, seien sie unbrauchbar. „Man braucht viel Geduld und gute Nerven“, betont er. Dafür ist der Erfolg umso schöner und der Ertrag umso größer: „Eine gute Eiche bringt 500 bis 1000 Euro pro Festmeter Holz.“

Die Zahl der Eichenwälder rund um Wolfsburg soll künftig weiter wachsen: „Hier sind viele Neubaugebiete geplant“, so Schäfer. „Dafür brauchen wir Ausgleichsflächen.“ Und viele kleine Eicheln, aus denen mächtige Eichen werden.

bis

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