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Wolfsburger Betriebe leiden unter Nachwuchssorgen

Wolfsburg Wolfsburger Betriebe leiden unter Nachwuchssorgen

Aus dem früheren Kampf um den Ausbildungsplatz ist heute der Kampf um den Lehrling geworden - auch in Wolfsburg. „Nicht Lehrstellen, sondern Azubis werden knapp“, sagt Volker Linde von der IHK.

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Azubis werden knapp: Ein „Kampf um die besten Köpfe“ entbrennt in einigen Branchen.

Quelle: k

Eine Entwicklung, die allerdings auch Probleme mit sich bringt.

Sechs Wochen vor Beginn des neuen Ausbildungsjahrs klagen überall im Land Arbeitgeber über mangelnde Qualifikation von Bewerbern - und über einen generellen Nachwuchsmangel. In der Tat habe sich die Schere zwischen Bewerbern und freien Lehrstellen zunehmend geschlossen, sagt Gerald Witt als Leiter der Agentur für Arbeit: „Und das wird sich in den nächsten Jahren durch sinkende Schülerzahlen noch verstärken.“ In einigen Branchen habe der „Kampf um die besten Köpfe“ bereits begonnen, wie auch die nackten Zahlen bestätigen. Ende Mai waren bei der Agentur in Wolfsburg noch 1088 unbesetzte Stellen gemeldet, aber nur 543 unversorgte Bewerber. Zahlen, die allerdings hinken: Viele abgeschlossene Ausbildungsverträge werden der Agentur nicht gemeldet, klagt eine Sprecherin: „Viele Schüler bekommen mehrere Zusagen. Wenn wir wüssten, welche sie gar nicht annehmen, könnten wir die Plätze weiter vermitteln.“

Die IHK vermeldet noch 66 offene Ausbildungsplätze in Wolfsburg. „Vor allem angehenden Köchen, Hotelfachleuten und Verkäufern stehen noch viele Möglichkeiten offen“, sagt Volker Linde. Da sich immer mehr junge Menschen für ein Studium entschieden, sei die Zahl der Ausbildungsverträge bereits 2013 um über fünf Prozent gesunken, Linde: „Im Wettbewerb um die besten Azubis reicht eine Stellenanzeige heute nicht mehr aus.“ So habe die IHK das Projekt Ausbildungsbotschafter ins Leben gerufen - Azubis berichten in Schulen und sollen so ihren Beruf schmackhaft machen.

fra

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