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Stadt Wolfsburg Wolfsburger (42) schlug Partnerin mit Bierdose ins Gesicht
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wolfsburger (42) schlug Partnerin mit Bierdose ins Gesicht
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08:00 05.09.2018
Gewalt in der Beziehung: Das Amtsgericht verurteilte einen Wolfsburger wegen körperlichen Angriffen auf die eigene Partnerin zu einer Haftstrafe und hob eine Bewährung auf. Quelle: Tim Schulze
Wolfsburg

Ein 42-jähriger Wolfsburger hatte seiner Partnerin auf offener Straße mit einer Bierdose ins Gesicht geschlagen und war bei einem weiteren Vorfall in ihre Wohnung eingestiegen, in der es ebenfalls zu Gewalt kam. Beides sah das Amtsgericht als erwiesen an, widerrief eine laufende Bewährung und verurteilte den Angeklagten zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und einem Monat

Immer wieder soll der Mann gegenüber der Frau (42) gewalttätig geworden sein. Nach einem Wortgefecht auf der Rothenfelder Straße soll dann der Schlag mit der Bierdose erfolgt sein. Der Angeklagte hatte allerdings eine andere Sicht auf die Dinge: „Es war ihre Bierdose, die wollte ich wegschmeißen“, sagte er und bestritt den Vorwurf. Das Opfer erklärte im Zeugenstand, dass der Mann sie zwar bedrängt und umklammert hätte, aber: „Wir hatten beide keine Bierdose“, so die Wolfsburgerin.

Der Aussage der Frau widersprach ein 16-jähriger Zeuge: „Er hatte die Dose in der rechten Hand, damit schlug er ihr direkt ins Gesicht“, sagte der Teenager. Ein weiterer Passant (74) konnte nach eigenen Worten zwar nicht erkennen, ob es mit einer Bierdose war, bestätigte aber einen Schlag des Angeklagten in das Gesicht der Frau.

Bei einem weiteren Vorfall war der Angeklagte zum wiederholten Mal durch ein offenes Dachfenster in die Wohnung der 42-Jährigen eingestiegen. Auch da soll der Mann die Frau geschlagen haben, was dieser allerdings bestritt. Das Opfer konnte sich vor Gericht nicht mehr an das Geschehen erinnern. Laut einer Polizeibeamtin (23), die kurz nach dem Vorfall in der Wohnung war, habe die Frau ihr seinerzeit von einem Faustschlag ins Gesicht berichtet und unter dem rechten Nasenloch eine etwa fünf Millimeter lange blutende Wunde gehabt.

Die Richterin verurteilte den erheblich vorbelasteten Angeklagten, der unter anderem wegen einer Körperverletzung gegen die Frau unter Bewährung stand, zu einer Gesamtfreiheitsstrafe von zwei Jahren und einem Monat und zog dabei auch den Diebstahl einer Flasche Wodka mit ein. Der Verteidiger hatte für die Körperverletzungen auf Freispruch plädiert.

Von Jörn Graue

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