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Wolfsburg will Reformationsstadt werden

Wolfsburg Wolfsburg will Reformationsstadt werden

Wolfsburg. Wenn das keine Überraschung ist: Die Geschichte Wolfsburgs ist mit Martin Luther offenbar enger verknüpft, als viele geahnt hatten. Zumindest will sich die Stadt jetzt bewerben um den offiziellen Titel „Reformationsstadt Europas“.

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Martin Luthers Wirken jährt sich zum 500. Mal – Die Stadt beteiligt sich an einem Projekt der Evangelischen Kirche.

Hintergrund: 2017 jährt sich zum 500. Mal der Beginn der Reformation; am Erneuerungs- und schließlich Spaltungsprozess der Kirche war Luther maßgeblich beteiligt. Wolfsburg ist vom 5. bis 7. Dezember 2016 eine der Stationen auf dem „Europäischen Stationenweg“, einem Projekt der Evangelischen Kirche (EKD). In diesem Zusammenhang wurde der Stadt von der „Gemeinschaft Evangelischer Kirchen in Europa“ (GEKE) das Angebot unterbreitet, sich um den Titel der Reformationsstadt zu bewerben - wie allen 58 Städten in 13 europäischen Ländern, die zu diesem Netzwerk gehören.

Mit finanziellen Verpflichtungen sei der Titel nicht verbunden, der auch nach Ende des Reformationsjahres bleibt. Der Titel werde eigentlich, so heißt es im GEKE-Schreiben, verliehen an Städte, „die in ihrer Geschichte teilhaben an den europaweiten Reformationsprozessen des 16. Jahrhundert“ - da gab es Wolfsburg dummerweise noch nicht. Aber: Da die Stadt schließlich als Station im Dezember mitmache, seien „die Voraussetzungen praktisch schon gegeben“.

Die Verwaltung hat nun eine entsprechende Vorlage auf den Weg gebracht - wenn der Rat Ja sagt, wird Wolfsburg Reformationsstadt.

fra

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