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Wolfsburg trauert um Erdbeben-Opfer

Wolfsburg Wolfsburg trauert um Erdbeben-Opfer

Wolfsburg. Nach dem schlimmen Erdbeben in Mittelitalien in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch sitzt bei vielen Italienern in der VW-Stadt der Schock tief. Die WAZ sprach mit einigen von ihnen.

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Rettungsarbeiten im Ort Amatrice: Dutzende Menschen sind bei dem Erdbeben in Italien ums Leben gekommen.

Quelle: dpa

„Diese Tragödie hat Leid und Trauer über eine ganze Nation gebracht. Ich bin zutiefst betroffen und in Gedanken bei den Opfern und ihren Angehörigen“, sagte Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs.

„Ich bin sehr erschüttert“, sagte Rocco Artale, Ehrenbürger von Wolfsburg. „Die Bilder von der Katastrpophe in meiner Heimat Abruzzen waren sofort wieder in meinem Kopf“, berichtet er. Hinzu kommt, dass Artales Heimat nicht weit von den besonders stark betroffenen Orten wie Accumoli und Amatrice entfernt liegt.

„Für die Menschen vor Ort ist das eine schreckliche Katastrophe“, fasste Rocco Lochiatto, Vorsitzender des Fußballvereins Lupo/Martini, zusammen. Solch ein Beben komme immer plötzlich, Warnungen gebe es im Vorfeld nicht. Groß ist die Betroffenheit auch bei Fernando Constantini, Betreiber des Café Nando an der Goethestraße: „Ich gehe davon aus, dass 95 Prozent der Häuser im Erdbebengebiet zerstört worden sind“, sagte der Gastronom. „Ich habe bereits mit meinen Verwandten und Freunden in Rom telefoniert. Zum Glück ist bei ihnen alles in Ordnung“, so Constantini.

Die Entfernung zwischen seiner Heimatregion Abruzzen und dem Katastrophengebiet in der Landesmitte vergleicht Giampiero Iampieri etwa mit der Distanz zwischen Wolfsburg und Hamburg. „Meine Eltern haben das Haus verlassen und im Auto übernachtet“, berichtet er. Leider gebe es kaum ein Gebiet in Italien, das nicht schon von Erdbeben getroffen gewesen sei.

Viel Mitgefühl spricht auch aus den Worten von Giuseppe Gianchino, Vorsitzender der IG Metall-Migrantenvertretung im VW-Werk Wolfsburg: „Unsere Kolleginnen und Kollegen sind bestürzt über das schwere Erdbeben in Italien. Wir fühlen mit den Opfern und ihren Angehörigen. Wir schauen jetzt, wie wir schnell und unbürokratisch Hilfe leisten können.“

joe

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