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Wolfsburg lacht mit Ex-Braunschweiger Axel Hacke

Hallenbad Wolfsburg lacht mit Ex-Braunschweiger Axel Hacke

Der preisgekrönte Journalist und Autor Axel Hacke las am Freitagabend im Hallenbad aus seinen Kolumnen und Büchern vor.

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Ein Buch ist nicht genug: Zu den Lesetagen im Hallenbad brachte Axel Hacke gleich einen ganzen Stapel mit. Dem Publikum bescherte er damit einen kurzweiligen Abend.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg. Mit einem ganzen Stapel Bücher betritt Axel Hacke die Bühne im Hallenbad. Nur aus einem Buch vorlesen? Das ist ihm zu langweilig. Deshalb präsentiert der Journalist und Autor den Zuschauern zu den Lesetagen Auszüge aus verschiedenen Veröffentlichungen.

Eines der Bücher, mit dem er im gemütlichen Sessel auf der Bühne Platz nimmt, ist sein neuestes Werk: „Über den Anstand in schwierigen Zeiten und die Frage, wie wir miteinander umgehen“. Das Buch mit dem umständlichen Titel ist erst Ende August erschienen und widmet sich aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen.

Doch bevor Hacke liest, hat er viel zu erzählen: Über seine Zusammenarbeit mit dem Maler Michael Sowa, seine Braunschweiger Wurzeln – „In Braunschweig ist einem ja schnell mal was zu spannend, vor allem Relegationsspiele“ – und ICE-Züge nach Wolfsburg. Die bringen ihn dann auch zum ersten Buch, aus dem er vorliest, da dieses mit einer Bahnreise beginnt. „Die Tage, die ich mit Gott verbrachte“ nähert sich dem Thema: Wer oder was ist Gott und welches Verhältnis haben die Menschen zu ihm? „Das ist ein Buch, das sich mit großen Fragen beschäftigt“, beschreibt auch Hacke sein Werk. Insgesamt scheint sich der Autor gerne mit wichtigen Fragen zu beschäftigen: „Die Angst nicht mehr gebraucht zu werden, kennt in der modernen Welt jeder“, erklärt er zum Beispiel den Erfolg des Charakters seines sprechenden Kühlschranks „Bosch“ aus der Kolumne „Das Beste aus meinem Leben“ im Magazin der Süddeutschen Zeitung.

Zahlreiche Zuhörer

Zahlreiche Zuhörer: Das Publikum zog Autor Axel Hacke schnell auf seine Seite.

Quelle: Boris Baschin

Hacke gelang es im Hallenbad geschickt, für verschiedenste seiner Werke zu werben und dabei mit viel Humor das Publikum immer wieder auf seine Seite zu ziehen.

Von Melanie Köster

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