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Stadt Wolfsburg Wolfsburg ist eine gute Basis für reisefreudige Rentner
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wolfsburg ist eine gute Basis für reisefreudige Rentner
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15:01 29.03.2018
Viel auf Reisen: Eberhard Uhlmann ist seit 1965 in Detmerode zu Hause – und nutzt Wolfsburg seit seinem Eintritt in den Ruhestand als Basis für Ausflüge ins europäische Ausland. Quelle: Andrea Müller-Kudelka
Wolfsburg

Eberhard Uhlmann liebt das Reisen. Wolfsburg ist seine Basis, zu der er immer wieder zurückkehrt. Und das fing im Prinzip schon 1958 an.

Damals hatte Uhlmann seine Lehre als Automechaniker in einer VW-Werkstatt gerade beendet und in Wolfsburg einen gut bezahlten Job gefunden. Dann aber drohte die Einberufung zur Bundeswehr, die es erst seit 1955 überhaupt wieder gab. Militärdienst war so gar nicht nach dem Geschmack des heute 80-Jährigen. Er wanderte in die Schweiz aus.

Wolfsburg und wir – Erinnerungen

Wolfsburg feiert in diesem Sommer 80 Geburtstag – ebenso wie viele Wolfsburgerinnen und Wolfsburger. Die WAZ befragte für diese Serie Menschen, die in diesem Jahr genau wie die Stadt 80 Jahre alt werden. Welche Erinnerungen, Geschichten und Gefühle verbinden sie mit ihrer Heimat? Einige waren bereit, die WAZ-Leser ein Stück weit teilhaben zu lassen.

Die gefiel ihm im Prinzip auch sehr gut: „Ein tolles Land!“ Doch das Leben dort war auf Dauer recht teuer. Und wer das Reisen liebt, möchte es sich auch leisten können. 1965 kehrte Uhlmann nach Wolfsburg zurück, bezog mit seiner damaligen Freundin eine Wohnung in Detmerode – und blieb. „Früher war ich für die Werbeabteilung von VW viel auf Dienstreise“, erzählt er. Und auch den Urlaub verbrachte er gern im Ausland. „Wolfsburg ist eine gute Basis – in einer knappen Stunde ist man schon an einem Flughafen“, sagt der Rentner, der inzwischen zwar nicht mehr stundenlang im Flieger sitzen mag, aber noch immer gern bei Nachbarn in Europa zu Gast ist.

Historische Postkarte: Übersicht über den damals jungen Stadtteil Detmerode. Quelle: Archiv

„Ich wohne gern in Detmerode. Aber es wird Zeit, dass dort auch mal wieder ein paar junge Leute einziehen“, findet er. Schade sei, dass das für den Stadtteil so prägende Stufenhochhaus bald abgerissen werden muss – und dass im Rahmen der Bauoffensive stadtweit viele Grünflächen weichen. „Ich selbst habe ja keinen Nutzen mehr von den neuen Bauten“, erklärt er, weiß aber auch: „Diejenigen, die jetzt eine Wohnung suchen, freuen sich sicher darüber – so wie ich in den 60ern.“ An Wolfsburg im Allgemeinen schätzt er die interessanten kulturellen Angebote und den VfL. In den letzten Jahren allerdings eher die Damen: „Die spielen einfach gut Fußball!“

Alle Artikel dieser Serie finden Sie auf unserer Themenseite unter www.waz-online.de.

Von Andrea Müller-Kudelka

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