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Wolfsburg im Pokémon-Go-Fieber

Wolfsburg Wolfsburg im Pokémon-Go-Fieber

Wolfsburg. Das Pokémon-Go-Fieber hat ganz Deutschland im Griff und ist auch in Wolfsburg längst angekommen. Offiziell kann man das Handy-Spiel, das die ganze Welt in ein Spielfeld verwandelt, seit Mittwoch herunterladen. Die WAZ sprach mit Jugendlichen über den Spaß - und seine Gefahren.

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Digitale Monsterjagd: Das echte Leben wird über die Handykamera ins Spiel eingebunden.

Quelle: Andrea Müller-Kudelka

Lukas Arlt (16) aus Vorsfelde sagt: „Ich habe die Entwicklung seit eineinhalb Jahren verfolgt. Da wurde erstmals von Nintendo bekannt gegeben, was geplant ist.“ Und das passiert jetzt im Spiel: Überall sind digitale kleine Monster zu finden, die man mit Hilfe der Handy-Kamera entdecken und dann mit einem virtuellen Ball abwerfen kann, um sie zu fangen. Freigegeben ist das Spiel ab sechs Jahren.

Das Prinzip funktioniert nur, wenn der Spieler seine Daten freigibt, so dass ihn das System über GPS orten kann. Ralf Scholz (16) stört das nicht: „Über meine Fahrrad-App werde ich sowieso schon überwacht - und ich habe ja nichts zu verbergen“, meint er. In den USA wurden aber Pokémon-Go-Spieler schon in dunkle Ecken gelockt und ausgeraubt. Angst hat Tanja Haake (17) trotzdem nicht. Sie will sich vor allem in der Nähe von Arenen oder sogenannten Pokestops aufhalten, an denen man andere Spieler trifft. „Die sind an belebten Plätzen und man lernt neue Leute kennen“, sagt sie. Einen Vorteil hat das neue Spiel sogar aus Sicht von Eltern. „Ich gehe jetzt wieder mehr an die frische Luft“, sagt Pokémon-Go-Spieler Jared Kudelka (16). Wer viele Monster fangen will, muss gut zu Fuß sein. Bei jedem Einschalten mahnt das Spiel übrigens, die reale Umgebung im Blick zu behalten. Pokémons auf Eisenbahnschienen oder auf der Autobahn sollte man lieber in Ruhe lassen. „Und man muss nicht die ganze Zeit auf den Bildschirm starren“, erklärt Ralf Scholz, „es vibriert, wenn ein Pokémon in der Nähe ist.“

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