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Wolfsburg erhöht Sicherheitsstufe auf Weihnachtsmarkt

Polizisten mit Maschinenpistolen Wolfsburg erhöht Sicherheitsstufe auf Weihnachtsmarkt

Nach dem Terroranschlag in Berlin läuft der Wolfsburger Weihnachtsmarkt weiter – allerdings unter verschärften Sicherheitsvorkehrungen. Alle Beteiligten einigten sich am Dienstag früh auf das gemeinsame Konzept. Und das sieht im Kern vor: Polizeibeamte mit Maschinenpistolen patrouillieren in Doppelstreifen durch die Fußgängerzone, Streifenwagen besetzen zudem neuralgische Punkte, um unbefugtes Einfahren in die Fuzo zu verhindern.

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Schwer bewaffnete Polizisten auf dem Wolfsburger Weihnachtsmarkt: Die Überwachungsmaßnahmen wurden nach den Anschlägen von Berlin verschärft.

Quelle: Britta Schulze

Wolfsburg. Stadtverwaltung, Ausrichter WMG, Berufsfeuerwehr und Polizei schlossen sich am Dinestag früh sofort kurz. Eine Absage des Weihnachtsmarkts sei dabei nie eine Option gewesen, betonen WMG-Geschäftführer Joachim Schingale und Polizeichef Olaf Gösmann: „Das stand nicht zur Debatte.“

Sehr wohl aber werden die Sicherheitsvorkehrungen erhöht. Bis zum Ende des Weihnachtsmarktes patrouillieren Fußstreifen der Polizei durch die Fußgängerzone, in Zweier-Teams, mit schusssicheren Westen und Maschinenpistolen. Ein Anschlag mit einem schweren Lkw wie in Berlin erscheint zwar in Wolfsburg bereits rein technisch fast ausgeschlossen – es gibt kaum Platz zum Anlauf nehmen, die Pavillons verhindern ein schnelles Durchfahren. „Aber es können ja theoretisch nicht nur Lastwagen einfahren“, sagt Gösmann – darum sichern Streifenwagen an neuralgischen Punkten die Zufahrten ab.

Auch die WMG reagiert. Die private Security wurde aufgestockt, Schingale: „Während der Öffnungszeiten werden Mitarbeiter des privaten Sicherheitsdienstes permanent vor Ort sein.“

von Ulrich Franke

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Nach dem Terroranschlag von Berlin: Beim Wolfsburger Weihnachtsmarkt (kl. Bild) wurden die Sicherheitsmaßnahmen verschärft.

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