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Stadt Wolfsburg Wolfsburg droht keine Unterversorgung bei Ärzten
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wolfsburg droht keine Unterversorgung bei Ärzten
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00:28 08.06.2018
Volle Wartezimmer, zu wenige Ärzte? In Wolfsburg stellt sich die Situation laut offizieller Zahlen anders dar. Von einer Unterversorgung könne keine Rede sein. Quelle: Archiv
Wolfsburg

Die ärztliche Versorgung sorgt in Wolfsburg immer wieder für heftige Diskussionen. Dabei geht es zumeist um Terminprobleme bei Fachärzten, um lange Wartezeiten in überfüllten Sprechzimmern, um Hausärzte, die keine neuen Patienten mehr annehmen. Die Stadt allerdings verweist darauf, dass die Zahl der Ärzte in Wolfsburg ausreichend ist (WAZ berichtete).

Das unterstreicht jetzt auch die zuständige Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen (KVN). Wolfsburg sei „ von einer Unterversorgung weit entfernt“, erklärte Stefan Hofmann, Geschäftsführer der zuständigen KVN Braunschweig, gegenüber der WAZ. Ob eine Stadt oder Region ausreichend mit Ärzten versorgt ist, darüber entscheidet ein Bedarfsplan, berechnet nach einem Zahlenschlüssel (Arzt-Einwohner-Relation). Demzufolge kommt auf 1671 Einwohner ein Hausarzt. Dieser Schlüssel kann sich leicht ändern. Das ist in Wolfsburg der Fall: Hier soll auf 1640 Einwohner ein Hausarzt kommen. Damit wird für Wolfsburg „dem höheren Anteil älterer Menschen und dem dadurch bedingten höheren medizinischen Bedarf Rechnung getragen“, so Stefan Hofmann von der KVN.

Versorgungsgrad bei Hausärzten liegt bei 97,2 Prozent

Auf dieser Basis erreicht Wolfsburg bei Hausärzten einen Versorgungsgrad von 97,2 Prozent – das sind zwar nicht 100 Prozent, aber von einer Unterversorgung sprechen die zuständigen Stellen erst, wenn der Wert unter 75 Prozent liegt. Ähnliche Berechnungen gibt es mit anderen Schlüsseln auch bei den Fachärzten. Stefan Hofmann von der KVN spricht von einer „guten bis sehr guten Versorgungssituation“ und betont: „Alle betreffenden Arztgruppen weisen einen Versorgungsgrad von über 110 Prozent aus.“

Für Fachärzte gibt es sogar eine Sperre

Das bedeutet: Für weitere Fachärzte gibt es wegen des hohen Wertes sogar eine Sperre für weitere Niederlassungen in Wolfsburg – lediglich bei den Psychotherapeuten wäre noch eine weitere Praxis möglich.

Von Carsten Baschin

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