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Stadt Wolfsburg Wolfsburg diskutiert Becherpfand
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wolfsburg diskutiert Becherpfand
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00:25 13.04.2018
Gegen den Müll: WMG und Recup erläuterten die Vorzüge des Pfandsystems. Quelle: Roland Hermstein
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Wolfsburg

Bekommt Wolfsburg bald einheitliche Pfandbecher für den „Coffee to go“? Die WMG hat zusammen mit der Firma Recup ein System vorgestellt, das in Zukunft den Müll durch Einwegbecher vermeiden könnte. Doch damit das Projekt rundläuft, sind noch Hürden zu bewältigen.

2,8 Milliarden Plastikbecher

Das Problem an Einwegbechern: Sie bestehen nicht nur aus Karton, sondern sind innen dünn mit Plastik beschichtet. Dadurch lassen sie sich nicht recyceln, sondern landen in der Müllverbrennungsanlage. 2,8 Milliarden Einwegbecher würden in Deutschland pro Jahr verbraucht, rechnete Anna-Lena Siegert von Recup vor. Die Recup-Becher hingegen könnten gegen ein Pfand von einem Euro erworben und bei allen Partner-Cafés wieder zurückgegeben werden, wo sie mitsamt dem regulären Geschirr in die Spülmaschine kommen. Und selbst wenn jemand das Gefäß doch in den Müll wirft, sei das nicht schlimm: Der Becher bestehe aus recycelbarem Polypropylen.

Mitgebrachte Becher befüllen

Viele Cafés in Wolfsburg bieten ohnehin schon an, mitgebrachte Becher zu befüllen: Bei Steinecke, Backfactory und Meyerbeer zum Beispiel bekommen die Kunden dann Rabatt. Vorteil an den Pfandbechern: Der Kunde muss den Becher nicht von zu Hause mitbringen, sondern kann sich spontan entscheiden. Außerdem muss er ihn nicht selber spülen, sondern gibt ihn zurück, wo er möchte.

Deckel können nicht gewaschen werden

Ein Nachteil: Die Deckel können wegen der feinen Rillen nicht von den Cafés gereinigt werden. Als Alternative zu den Einwegdeckeln gibt es seit drei Wochen auch haltbare Varianten – die muss der Kunde aber kaufen, reinigen und bis zum nächsten Kaffee mit sich herumtragen. Immerhin: Das nächste Partner-Café findet er bequem per App.

Von Frederike Müller

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