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Wolfsburg braucht mehr Bauplätze

Einwohnerzahl leicht rückläufig: Wolfsburg braucht mehr Bauplätze

Die Stadt Wolfsburg muss einen kleinen Dämpfer in ihrer Bevölkerungsentwicklung hinnehmen. Erstmals seit 2007 ging die Einwohnerzahl leicht zurück. Ende Dezember 2016 lebten 125.309 Menschen in Wolfsburg, 241 weniger als ein Jahr zuvor.

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Quelle: Archiv

Wolfsburg. Der Grund, so die Stadtverwaltung, seien Wegzüge ins nahe Umland. Die Zahlen stellte Ralf Sygusch (Referatsleiter Strategische Planung, Stadtentwicklung, Statistik) am Dienstagabend im Strategieausschuss im Rathaus vor. Dabei stellte er einen grundlegend positiven Trend fest. So sei Wolfsburg seit 2007 (119.991 Einwohner) im Durchschnitt um 600 Menschen pro Jahr angewachsen.

Besonders erfreulich sei dabei die Steigerung der Geburtenrate (WAZ berichtete). Mit 1370 Babys im Jahr 2016 habe es einen neuen Rekord in der Stadt gegeben. Zumal die Sterberate mit 1418 Todesfällen kaum höher gelegen habe. Zum Vergleich: Im Jahr 2000 standen den 1012 Geburten 1287 Sterbefälle gegenüber.

Warum nun also der leichte Einbruch? „Wir verlieren nach wie vor an unsere Nachbarn“, so Fachmann Sygusch. Vor allem die Landkreise Gifhorn, Helmstedt und Braunschweig seien Ziele der Abwanderer.

Üblicherweise zögen aber noch mehr Menschen nach Wolfsburg, so dass die Wegzüge mehr als nur ausgeglichen wurden. 2016 war das anders. Auch weil in Wolfsburg Grundstücke für Einfamilienhäuser fehlten.

Mit dem Fortschreiten der Wolfsburger Wohnbauoffensive (Baugebiete Hellwinkel, Steimker Gärten etc.) dürfte der kleine Knick in der Statistik aber nicht allzu sehr ins Gewicht fallen. Und einen kleinen Lichtblick sah auch Ralf Sygusch in der aktuellen Entwicklung: „Die Leute wohnen ja weiter in der Region, haben ihre Arbeitsplätze weiter in Wolfsburg.“

kn

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