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Stadt Wolfsburg Wild parkende Lkw im Heinenkamp: PUG will Investor für Autohof suchen lassen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wild parkende Lkw im Heinenkamp: PUG will Investor für Autohof suchen lassen
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22:18 06.12.2018
Heinenkamp: Hier drängen sich tagtäglich Lkw dicht an dicht. Häufig wird im Halteverbot geparkt. Quelle: Roland Hermstein
Wolfsburg

Nichts geht mehr im Heinenkamp: Wild parkende Lkw sorgen im Gewerbegebiet erneut für Ärger. Sattelschlepper, die im absoluten Halteverbot stehen, blockierte Wege, Hupkonzerte. Nach einer Beschwerde am Donnerstagfrüh reagierten Polizei und Ordnungsdienst prompt und verwiesen einige Fahrer des Stellplatzes. Doch das Problem bleibt, es ist inzwischen ein Politikum. Die PUG fordert den Bau eines neuen Autohofs.

Ein reiner Parkplatz reiche nicht aus

„Wir werden jetzt einen interfraktionellen Antrag stellen. Ziel ist es, die Wolfsburg AG mit der Suche nach einem Standort und einem Investor für den Autohof zu beauftragen“, kündigt PUG-Ratsherr Jens Tönskötter an. Er hofft, dass sich in der Sache aller Fraktionen einig werden. Denn Fakt sei, das täglich zwischen 700 bis 1000 Lkw ins Stadtgebiet fahren und dessen Fahrer Ruhezeiten einhalten müssten.

Ein reiner Parkplatz reiche nicht aus. Die Fahrer müssten ein attraktives Angebot vorfinden, duschen und einen Kaffee trinken können. Nur so sei auch die Finanzierung einer Anlage möglich. Denn die Bereitschaft fürs reine Parken zu bezahlen schätzt er als eher gering ein.

An einem Konzept wird schon gearbeitet

Auf WAZ-Anfrage teilte die Sprecherin der Stadt Wolfsburg, Elke Wichmann, am Donnerstag mit, dass die Stadt bereits zusammen mit der Wolfsburg AG an einem Konzept arbeite. In den vergangenen zwölf Monaten habe es im Heinenkamp fast 30 Kontrollen des städtischen Ordnungsdienstes gegeben, darunter einige gemeinsam mit der Polizei. Die meisten Verstöße bezogen sich auf falsches Parken.

Ansässige Betriebe mit ins Boot holen

Auch die CDU-Kreisvorsitzende Angelika Jahns sagt: „Ich finde es unverantwortlich, dass Lkw-Fahrer hier weder die Möglichkeit haben, ihre Fahrzeuge vernünftig abzustellen noch sanitäre Einrichtungen zu nutzen.“ Das Problem gebe es aber auch andernorts, wie an der B 188. Eine kurzfristige Lösung könne die Nutzung von Stellflächen auf dem „Landleben“-Areal bei Kästorf sein. Wichtig sei auch, die im Heinenkamp ansässigen Betriebe mit ins Boot zu holen.

Langfristig müsse aber eine richtige Lösung her, am besten an der A 39: „Ich könnte mir einen Park&Ride-Parkplatz vorstellen. Von dort aus könnte es unter anderem für VW-Mitarbeiter per Shuttle weiter in die Stadt beziehungsweise ins Werk gehen. Vor dem Hintergrund, dass wir täglich rund 80.000 Einpendler haben, würde das Sinn machen“, so Jahns.

Große Gesamtlösung und keine Flickschusterei

SPD-Ratsherr Francescantonio Garippo sagt: „Der Heinenkamp hat sich in den letzten Jahren gewaltig verändert. Wir brauchen jetzt eine große Gesamtlösung und keine Flickschusterei. Hier sind Experten gefragt.“

Keine neuen Lkw-Parkplätze geplant

Neue Lkw-Parkplatze an der A 39 oder der A 2 sind offenbar nicht geplant, jedenfalls nicht in der Nähe. „Mir sind keine derartigen Pläne im Bereich Wolfsburg bekannt“, erklärte der Leiter der zuständigen Landesbehörde für Straßenbau, Bernd Mühlnickel, auf WAZ-Anfrage. Es habe lediglich Überlegungen für eine neuen Stellplatz an der A39-Anschlussstelle Scheppau gegeben, aber nicht mehr.

Von Michael Lieb

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