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Wolfsburg: VWI-Treppenhaus mit Weltrekordler

Rollstuhlfahrer steht im Guinness-Buch Wolfsburg: VWI-Treppenhaus mit Weltrekordler

Stolz präsentierten VWI-Geschäftsführer Meno Requardt und Grischa Rosen-Runge, Organisator des Treppenhauslaufs, eine Urkunde des Guiness-Buchs: Pünktlich zum Anmeldungsauftakt für den nächsten Lauf erreichte sie die Gesellschaft.

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Es geht wieder los: Meno Requardt (l.) und Grischa Rosen-Runge freuen sich auf den 11. Treppenhauslauf.

Quelle: Britta Schulze

Wolfsburg. „Das macht uns stolz!“, betonte Requardt und dankte demjenigen, der der VWI-Veranstaltung mit einem „phänomenalen Sportkunststück“ diese Auszeichnung gesichert hatte: Haki Doku. Der 47-jährige Italiener mit albanischen Wurzeln überwand 2016 mit seinem Rollstuhl in Wolfsburg treppab in 57 Minuten 2176 Stufen - ein Weltrekord, der jetzt offiziell anerkannt ist. Beim Pressegespräch der VWI war Doku per Skype zugeschaltet, hielt seinerseits stolz die eigene Urkunde in die Kamera und versprach, er werde auch in diesem Jahr wieder mit dabei sein. VWI-Mitarbeiter Salvatore Piscitello übersetzte das Statement.

Allerdings könnte es gut sein, dass Doku seinen eigenen Rekord dann schon wieder gebrochen hat: Diesen Versuch startet der immer gutgelaunte Ausnahmesportler am 11. Juni nämlich in Frankfurt. Für Wolfsburg habe er auch schon wieder eine außergewöhnliche Idee, deutete er an - die lasse sich aber wohl erst 2018 verwirklichen. Mehr wollte er nicht verraten.

„Sport verleiht Unabhängigkeit und hilft in allen Lebenslagen“, sagte Doku schon 2016 am Rabenberg. Besonders gefiel ihm, dass viele Kinder und Jugendliche mitmachen. Er selbst hatte im Alter von 17 Jahren einen schweren Unfall, sitzt seitdem im Rollstuhl - und bleibt doch aktiv.

Noch mehr Kinder zum Mitmachen zu ermutigen ist das Ziel der VWI. Deshalb wird in diesem Jahr erstmals die Kinderstaffel, an der bisher nur Grundschulen teilnehmen konnten, für weitere Gruppen geöffnet - so könnten zum Beispiel auch Vereine 500 Euro für ihre Jugend gewinnen. „Vor allem wollen wir, dass alle Freude haben, die mitmachen. Es geht nicht um Sieg, es geht ums Dabeisein“, betont Rosen-Runge.

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