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Stadt Wolfsburg So soll in Wolfsburg für Entlastung in der Pflege gesorgt werden
Wolfsburg Stadt Wolfsburg So soll in Wolfsburg für Entlastung in der Pflege gesorgt werden
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18:15 14.03.2019
Pflegekräfte sind Mangelware: Unter anderem zur Anwerbung von Fachpersonal aus dem Ausland soll in Wolfsburg ein Fonds eingerichtet werden. Quelle: dpa
Wolfsburg

 Die Fraktionen von CDU und SPD haben einen Fonds für die Aus- und Weiterbildung sowie die Anwerbung von ausländischen Pflegekräften beantragt. Dieser fand gestern, wenn auch mit einer kleiner Änderung, Zustimmung im Sozialausschuss.

Investiert die Stadt 50.000 Euro in den Fond?

50.000 Euro sollte die Stadt nach Willen der CDU und SPD jährlich für diese Maßnahmen bereitstellen. Mit Blick auf den defizitären Haushalt schlug die Verwaltung vor, stattdessen im kommenden Haushalt 20.000 Euro und im Jahr 2020 noch einmal 30.000 Euro aus dem insgesamt 100.000 Euro umfassenden Fonds zur Anwerbung von Hausärzten abzuzwacken.

Politiker zeigen sich irritiert

Bei den übrigen Fraktionen sorgte der Antrag zunächst für Irritationen. So verwiesen Frank Richter (Grüne) und Kristin Krumm (FDP) auf bereits existierende Imagekampagnen beispielsweise der Allianz für die Region und bundesweite Initiativen zur Stärkung des Pflegeberufs und sahen deshalb die Notwendigkeit eines kommunalen Fonds nicht gegeben. „All diese Projekte lassen kein Geld für die Anwerbung von Pflegekräften in Wolfsburg“, klärte Monika Müller auf. Alleine das Anwerben einer ausländischen Pflegekraft koste insgesamt aber rund 10.000 Euro.

PUG-Antrag findet keine Mehrheit

Ein in ähnliche Richtung stoßender Antrag der PUG-Fraktion fand hingegen keine Mehrheit im Ausschuss. Darin hatte die PUG unter anderem Gelder für Integrationsmaßnahmen ausländischer Pflegekräfte, eine Bevorzugung von Pflegekräften bei der Vergabe von Wohnungen und Kita-Plätzen sowie eine eigene Imagekampagne gefordert. Auch wenn der Antrag in die richtige Richtung ziele, so Müller, sprach die Verwaltung keine Empfehlung aus. Für Integrationsmaßnahmen und Imagekampagnen sei durch den Bund bereits gesorgt. Die Bevorzugung von Pflegepersonal bei Wohnraum und Betreuungsplätzen sei nur schwer umsetzbar. Müller: „Es gibt inzwischen einfach zu viele Mangelberufe.“

Von Steffen Schmidt

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