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Stadt Wolfsburg So waren die Feuerwehren für den heißen Sommer gerüstet
Wolfsburg Stadt Wolfsburg So waren die Feuerwehren für den heißen Sommer gerüstet
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09:57 08.11.2018
Flächenbrand: Sechs Feuerwehren rückten im Juli dieses Jahres aus, um ein brennendes Getreidefeld zwischen Klein Brunsrode und Jelpke zu löschen. Quelle: Feuerwehr Gross Brunsrode
Wolfsburg

Während Flächenbrände wegen des extrem heißen Sommers zunahmen, waren Starkregen und heftige Stürme im zurückliegenden Sommer, ganz im Gegensatz zu 2017, kein großes Thema.

„Durch die extrem hohen Temperaturen hatten wir es verstärkt mit Flächenbränden zu tun“, sagt Manuel Stanke, der in Wolfsburg den Geschäftsbereich Brand- und Katastrophenschutz leitet. „Das betraf kleinere, aber auch große Brände wie zum Beispiel im Juli“ – zwischen Velstove und Vorsfelde stand ein Kornfeld in Flammen, neben der Berufsfeuerwehr waren auch Wehren aus Ortsteilen im Einsatz.

Schon ein Funkenflug reichte aus

Bei der großen Hitze in diesem Sommer reichte schon der Funkenflug durch einen Mähdrescher oder eine kleine Glasscherbe (die wie ein Brennglas wirken kann), dazu aus, um einen Brand zu entfachen.

Allerdings: Gegen Ende des Sommers nahm die Zahl der Flächenbrände wieder ab. Landwirte ernteten die knochentrockenen Felder oft früher als sonst ab und pflügten die Stoppeln unter, so dass keine neuen Brände entstehen konnten. Und, so Manuel Stanke: „Wir hatten in diesem Jahr trotz der hohen Temperaturen keinen Waldbrand zu verzeichnen.“

Feuerwehren waren gut gerüstet

Wobei die Berufsfeuerwehren und die Freiwilligen Feuerwehren für den heißen Sommer gerüstet waren. „In organisatorischer Hinsicht sind wir ebenso gut aufgestellt wie in technischer Hinsicht“, betont Feuerwehr-Chef Manuel Stanke, der unter anderem auf den modernen und vielseitigen Fahrzeugpark der Wolfsburger Feuerwehr hinweist. Das könnte sich in Zukunft weiterhin als Vorteil erweisen: Niemand weiß, ob nicht heiße Sommer wie in diesem Jahr künftig zum Normalfall werden.

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