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Stadt Wolfsburg Sexueller Übergriff: Rentner fasst Mädchen an die Brust
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Sexueller Übergriff: Rentner fasst Mädchen an die Brust
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18:21 05.11.2018
Sexueller Übergriff auf eine Teenagerin im Linienbus: Damit befasste sich das Wolfsburger Amtsgericht. Quelle: Boris Baschin
Wolfsburg

Bei einer weiteren Begegnung nahe einer Bushaltestelle sechs Wochen später soll er die Schülerin dann über den Arm gestreichelt haben. Dafür verurteilte das Amtsgericht den Angeklagten zu einer Geldstrafe von 750 Euro.

Dass die Bestrafung nicht höher ausfiel, lag vor allem daran, dass der Angeklagte den bereits zuvor verhängten Strafbefehl dann doch noch akzeptierte.

Rentner erklärt den Vorfall

Der Rentner behauptete zunächst, es hätte im Bus so geruckelt, er hätte sich abstützen wollen und sei dabei aus Versehen mit der Hand an die rechte Brust des Mädchens gekommen. Dazu passte allerdings nicht der Umstand, dass sich der Mann laut Anklage am Wolfsburger ZOB neben die Teenagerin gesetzt und ihr während der Fahrt auch das Aufstehen verwehrt hatte.

Im Verlauf der Verhandlung gab der 63-Jährige zu, das Mädchen mit den Worten „Du hast schöne Bräune, ich komme aus Kasachstan, da gibt es auch viel Sonne“ angesprochen zu haben. Eine weitere Begegnung mit dem Mädchen Mitte Juni bestritt der Rentner. Nach Anklage soll er die damals 13-Jährige mit einem „Hallo“ begrüßt und ihr über den Arm gestreichelt zu haben.

Angeklagter akzeptierte Strafbefehl

Die Richterin appellierte mehrmals an den Angeklagten, einen Strafbefehl, gegen den er zuvor Einspruch eingelegt hatte, zu akzeptieren. „Die Strafe wird höher, wenn das Mädchen aussagen muss“, betonte die Juristin. Dazu kam es nicht. Der 63-Jährige akzeptierte schließlich die bereits verhängte Geldstrafe von 750 Euro, Mit Gebühren betrage diese 823,50 Euro, erläuterte die Richterin dem Angeklagten auf Nachfrage. joe

Von Jörn Graue

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