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Wolfsburg: Sechs Bauwerke bestaunt

Tag der Architektur Wolfsburg: Sechs Bauwerke bestaunt

Sechs Gebäude öffneten am Sonntag anlässlich des Tags der Architektur ihre Pforten. Viele Wolfsburger nutzten die Gelegenheit und ließen sich über die Eigenheiten der Objekte informieren.

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Tag der Architektur: Das neue Bootshaus des Wolfsburger Ruderclubs am Allersee war eines von sechs Bauwerken, das die Wolfsburger besichtigen konnten.

Quelle: Tim Schulze

Wolfsburg. Rund 350 Wolfsburger nahmen am Sonntag am Tag der Architektur teil – sechs vollkommen unterschiedliche Bauwerke im Stadtgebiet gab es zu bestaunen. Das größte Interesse verzeichnete Ester Orant vom Forum Architektur für die Neue Schule.

„Rund 140 Teilnehmer nahmen an den drei Führungen teil. Damit erzielte die Neue Schule mit Abstand am meisten Besucher“, freute sich die Expertin. Eine Erklärung für die große Resonanz hat sie auch parat: „Die Neue Schule ist in der Öffentlichkeit sehr bekannt.“ Und so manches Enkelkind nutzte den Tag auch, um Eltern oder Großeltern einmal die eigene Schule zu präsentieren. Den Vorplatz des Schulzentrums Westhagen begutachteten etwa ehemalige Schüler. Auch Architekten, die sich mit Schul-Projekten beschäftigen, waren unter den Gästen. Hier – wie an allen anderen Orten führten die Architekten des jeweiligen Bauwerks durch das Gebäude.

Das stieß nicht nur bei Fachpublikum auf Interesse, wie Ester Orant erfreut feststellte. War der Tag der Architektur vor Jahren noch ein Nischen-Angebot, so nutzen immer mehr Laien das Angebot – je nach Interessenlage. Wer eine Affinität zu Wassersport hat, konnte sich etwa das Bootshaus des Wolfsburger Ruderclubs anschauen.

Wem das Thema Wohnen am Herzen liegt, konnte unter anderem Neue Burg, das Projekt Wohnen am Glockenberg oder Wohnen am Stadtwald aussuchen.

Vielleicht war der Regen schuld, dass viele es beim Besuch eines Bauwerks beließen. Doch am späten Nachmittag zog Ester Orant eine zufriedenstellende Bilanz: „Der Tag der Architektur ist kein Geheimtipp mehr und hat sich in Wolfsburg etabliert als Kultur-Event.“

Von Andrea Posselt

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