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Stadt Wolfsburg Wolfsburg-Schau: Ästhetische Fotos von Unfällen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wolfsburg-Schau: Ästhetische Fotos von Unfällen
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19:38 25.04.2016
Zeigt seine Aufnahmen von Unfällen im Kunstmuseum: Der preisgekrönte Schweizer Fotograf Arnold Odermatt. Quelle: Sebastian Bisch
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Seine Fotos waren schon in der ganzen Welt zu sehen. Fotografieren zum Beruf zu machen, das war sein großer Wunsch. Nach der Schule hatte Odermatt zunächst eine Ausbildung zum Bäcker und Konditor gemacht. „Den Beruf konnte ich aber wegen einer Allergie nicht weiter ausüben“, erzählt der Schweizer. Also ging er zur Polizei in Nidwalden. Polizei-Fotograf wollte er unbedingt werden, doch sein Chef hielt nichts davon, Unfallorte zu fotografieren. „Fotos lassen sich manipulieren, meinte er“, erzählt der Schweizer schmunzelnd. Zeichnungen für das polizeiliche Protokoll seien besser.

Die lieferte Arnold Odermatt auch, machte aber trotzdem Fotos, die er zusätzlich in die Akte legte. Die Richter waren begeistert und so war Odermatt 1948 Polizeifotograf-Pionier in der Schweiz. Er arbeitete besonders: Zuerst macht er Bilder vom Unfall mit Opfern, Blut und unaufgeräumtem Unfallort, damit sich alles gut rekonstruieren lässt. Diese Aufnahme war für Polizei und Gericht. Nachdem Opfer abtransportiert waren und an der Unfallstelle alles sauber war, machte Odermatt ein weiteres Motiv - sehr ästhetisch, streng sachlich, sehr reduziert, fast surreal. So sieht ein schlimmer Crash fast schön bei Odermatt aus. Davon können sich Besucher der Kunstmuseums-Ausstellung überzeugen.

Arnold Odermatt hat sogar Bundeskanzler Konrad Adenauer fotografiert - er sollte ihn als Bodyguard bei einem Staatsbesuch beschützen. „Ein liebenswerter Mensch“, erinnert sich der Schweizer. Auch Charlie Chaplin bekam er vor die Linse: „Ich habe so gezittert, dass das Bild verwackelte...“

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WAZ-INFO: Wolfsburg-Schau

Die neue Ausstellung im Kunstmuseum heißt „Wolfsburg Unlimited“. Auf 4500 Quadratmetern Ausstellungsfläche gibt es rund 280 Objekte zu sehen. Die Ausstellung läuft bis 11. September.

Zur Ausstellung ist ein Katalog erschienen, den es im Museumsshop gibt. Dazu gibt es eine Publikation zu Peter Bialobrzeskis „Wolfsburg Diary“ mit Fotografien und Tagebuchnotizen. Außerdem erscheint eine Publikation zu Julian Rosefeldts Installation „Midwest“ während der Ausstellungsdauer.

Das Wolfsburger Kunstmuseum ist dienstags bis sonntags von 11 bis 18 Uhr geöffnet. Montags ist geschlossen.

Am Sonntagnachmittag wurde die Polizei zu einem Unfall auf der Siemensstraße gerufen. Ein 44-jähriger BMW-Fahrer aus Langenhagen war mit seinem Fahrzeug gegen einen Ampelmasten geprallt. Bei den Ermittlungen zeigte sich, dass der Fahrer unter Alkoholeinfluss stand. Dem Langenhagener wurde die Weiterfahrt untersagt.

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Am zurückliegenden Wochenende wurden insgesamt fünf Fahrzeuge in der Wolfsburger Innenstadt aufgebrochen. Die Täter hatten es auf Taschen, Rucksäcke oder Jacken abgesehen, die von den Fahrzeugführern im Auto zurückgelassen wurden. Es ist nicht  auszuschließen, dass es zwischen den Taten ein Zusammenhang gibt.

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