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Stadt Wolfsburg Polizei Wolfsburg setzt gezielt auf Vorbeugung
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Polizei Wolfsburg setzt gezielt auf Vorbeugung
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00:24 22.03.2018
Vorbeugung: Für Senioren ab 65 Jahren gibt es das Fahrtraining „Fit im Auto“. Auch auch Verkehrserziehung für Kinder legen Polizei und Verkehrswacht großen Wert.  Quelle: Archiv
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Wolfsburg

 Stichwort Senioren: „Fit im Auto“ heißt das Programm für Menschen über 65 Jahre. Dabei geht es nicht nur an der Seite eines Fahrlehrers auf die Straße. „Wir bringen den Senioren auch die Technik näher und erklären, warum die Elektronik in modernen Fahrzeugen gerade piept oder das ABS bei der Vollbremsung stottert“, sagt Verkehrsexperte Norbert Vetter. Erstaunliche Ergebnisse: „Manche der Teilnehmer verzichten anschließend aufs Autofahren, andere buchen ein komplettes Fahrsicherheitstraining oder schauen noch mal in der Fahrschule vorbei.“

2017: 35 verletzte Schulkinder

Stichwort Kinder: 35 Schulkinder wurden 2017 bei Unfällen verletzt, vier davon schwer – „in allen Fällen lag die Schuld beim Kind“, weiß Vetter; wegen Missachten einer roten Ampel oder unvorsichtigem Überqueren der Straße. Kinder könnten Situationen viel schwerer einschätzen, umso wichtiger seien die Verkehrserziehungsprogramme – und der Appell an Autofahrer, insbesondere gegenüber Kindern erhöhte Aufmerksamkeit walten zu lassen.

„Fahrrad-Cops“ im Einsatz

Vorbeugung ist gut, Kontrolle auch: Eine spezielle Gruppe von neun uniformierten Fahrrad-Polizisten, die „Fahrrad-Cops“, kümmert sich um andere Radfahrer im Verkehr. Sowohl für Alkohol- und Drogendelikte am Steuer gebe es immer mehr gezielt geschulte Beamte und Schwerpunktkontrollen. Und: Auch Schwerlasttransporte sind etwas, was die Polizei gezielt im Auge hat. Einsatzleiter Peter Kühne: „Wir haben einen voll beladenen 40-Tonner aus dem Verkehr gezogen, dessen Bremssystem sich auf dem Niveau eines VW Up bewegt hat“ – Alarmstufe eins. Für manche Kontrollen, beispielsweise was Lenkzeiten betrifft, seien viele Fahrer sogar dankbar: „Die wollen ihre Lenk- und Ruhezeiten einhalten, mit solchen Kontrollen können wir den Fahrern dafür Rückhalt geben.“

Von Ulrich Franke

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