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Stadt Wolfsburg Phaeno übernimmt seine Gastronomie selbst
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Phaeno übernimmt seine Gastronomie selbst
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08:00 29.08.2018
Gastronomieproblem gelöst: Michel Junge (l., Phaeno) und Tobias Hartwig (Insolvenzverwalter) sind zufrieden. Quelle: Roland Hermstein
Wolfsburg

Das teilten Phaeno-Geschäftsführer Michel Junge und der vorläufige Insolvenzverwalter Tobias Hartwig am Dienstag der Belegschaft mit.

„Uns waren vor allem zwei Dinge wichtig: Niemand soll seinen Arbeitsplatz verlieren und die Versorgung im Phaeno soll gesichert bleiben“, betonte Junge. „Beides haben wir mit dieser Lösung geschafft.“ Jetzt gehe es darum, „wieder Ruhe in den Laden zu bekommen, das Flattern aus den Herzen der Mitarbeiter zu kriegen“. Eine weitere gute Nachricht hatte Tobias Hartwig parat: „Keiner der Lieferanten ist abgesprungen. Alle bleiben an Bord.“

Brandt Eins: Das Phaeno-Restaurant soll künftig eine wichtigere Rolle für das Science-Center spielen. Der Vorplatz soll belebt werden. Quelle: Kevin Nobs

Das heißt im Klartext: Im „Bistro“ und im „Brandt Eins“ geht alles weiter wie bisher. Alle Mitarbeiter wurden zu den alten Konditionen von der Phaeno gGmbH übernommen. Jetzt, so Junge, könne man durchatmen und sich dann langsam um die Zukunft der Gastronomie kümmern. Denn: Ein Zuschussgeschäft darf sie wegen rechtlicher Regelungen nicht sein: „Gastronomie, Eventmanagement und Shop müssen gemeinsam eine schwarze Null schaffen.“

Kein Zuschussgeschäft

Doch das reicht dem Phaeno-Chef langfristig nicht: „Wir wollen den Vorplatz beleben, vor allem abends“, sagt er. Dafür müsse man ein kulinarisches Angebot entwickeln, das Gäste ins „Brandt Eins“ locke – aktuell gebe es dort nur Mittagessen.Inhouse hatte vorgeschlagen, passend zum Wissenschaftsmuseum eine „Robobar“ zu eröffnen – mit einem Roboter, der Cocktails mixe. „Kurzfristig leider nicht umsetzbar“, sagte Hartwig. Aber langfristig im Gedächtnis, so Junge.

Insolvent: Innhouse Management-Chefin Jessica Werner (l.) holte Stars wie Natascha Ochsenknecht ins Phaeno, um die Gastronomie um Events zu bereichern. Leider vergeblich. Quelle: Britta Schulze

Das Insolvenzverfahren gegen Innhouse Management wird laut Hartwig am 1. September eröffnet.

Von Carsten Bischof

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