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Wolfsburg: Paul Panzer begeistert 1500 Besucher

Glücksritter-Show im CongressPark Wolfsburg: Paul Panzer begeistert 1500 Besucher

„Isch begrüße Sie!“ Mit dieser Eröffnung hat Paul Panzer jahrelang seine Scherzanrufe getätigt. Mittlerweile füllt der sympathische Comedian mit dem skurrilen Sprachfehler Hallen und hat viele Fans. Am Samstagabend präsentierte er im Wolfsburger CongressPark seine Show „Glücksritter“.

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Glücksritter Paul Panzer: „Glück ist etwas hochkompliziertes“, philosophiert er.
 

Quelle: Roland Hermstein

Stadtmitte.  Lachen ist nicht nur gesund, sondern macht ganz offensichtlich glücklich. Denn die 1500 Besucher im CongressPark, die die Show „Glücksritter“ des Comedians Paul Panzer verfolgten, jubelten nach zwei Stunden überglücklich. Panzer hatte sich auf eine äußerst komische Suche nach dem Glück begeben.

Was ist Glück? Was macht glücklich? Wo findet man Glück? Diesen Fragen des menschlichen Daseins geht Panzer auf den Grund. Der Mann mit dem skurrilen Blümchenhemd, dem merkwürdigen Sprachfehler und der bemerkenswerten Naivität erzählt von seiner Familie. „Kinder machen glücklich“, sagt er, aber Stimme und Gesicht sprechen eine völlig andere Sprache. Sohn Bolle, Tochter Susaska und Ehefrau Hilde stehen im Mittelpunkt seiner amüsanten Alltagsgeschichten. Wie er seine Tochter aus der Disco abholt und sich mit der Schikorie anlegt – zum Piepen. Schikorie, so nennt Panzer das Security-Personal. „Und immer ein Knopf im Ohr. Wie so ein Steif-Teddy“, ärgert er sich – und die Besucher lachen sich schlappt.

Paul Panzer

Paul Panzer: Vergnügliche Alltagsgeschichten aus dem Leben seiner Familie.

Quelle: Roland Hermstein

Der Mädelstag seiner Gattin mit der besten Freundin Eugenia („Ich hasse diese Frau. Ein Name wie ein Schachtschiff“), die vielen Einkäufe im Tschibo-Shop („Wir haben 16 Eierschneider“), Nachbar Karl, der neuerdings Frutarier ist, und Suizid-gefährdete Kartoffeln zu sich nimmt, und die Dinge die Männer wirklich glücklich machen: „Essen. Und zwar viel und vorm Fernseher.“

Das Wolfsburger Publikum kiekst vergnügt vor Freude nahezu ohne Unterlass. Und eine Dame bringt den Panzer mit ihrer ansteckenden Lache immer wieder aus dem Konzept. „Dass viele hier bei Volkswagen arbeiten ist mir klar, aber das klingt schon sehr nach Forschungsabteilung“, kommentiert er. Und überhaupt geht er gern auf sein Publikum ein, macht Scherze, aber kaum welche, die ernsthaft unter die Gürtellinie gehen. Nur die Schwiegermutter, die würde der Paul gern mal aus dem Fenster stoßen. Aber nicht mal das kann man dem freundlichen Panzer übel nehmen. „Ihr wart toll“, sagt er am Ende mehrfach zum viel Beifall spendenden Publikum. Gleiches gilt für ihn.

Von Claudia Jeske

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