Menü
Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg Wolfsburger Allgemeine / Aller-Zeitung| Ihre Zeitung aus Wolfsburg
Anmelden
Stadt Wolfsburg Klaus Mohrs erstattet Strafanzeige
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Klaus Mohrs erstattet Strafanzeige
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:12 13.03.2018
Ratssitzung: Im Februar kam es in der Einwohnerfragestunde zu einem Eklat.  Quelle: Roland Hermstein
Anzeige
Wolfsburg

 Zudem wurde gegen den Mann nach Informationen der WAZ ein Hausverbot für die Ratssitzung am Mittwoch verhängt.

Schön in früheren Sitzungen auffällig

Der Mann hatte in der Ratssitzung über Mohrs – der gar nicht anwesend war – übelste Verleumdungen aufgestellt: Es gäbe massenhaft „Kinder- und Frauenschändereien“ im Stadtgebiet Wolfsburg durch „Gruppen, die von der Familie Mohrs gefördert und bezahlt“ würden – mit den „Gruppen“ waren unmissverständlich Asylbewerber gemeint. Ratsvorsitzender Ralf Krüger hatte dem Rentner aus Westhagen, der bereits in früheren Sitzungen ausfällig gegen Politik und Verwaltung geworden war und zweimal als unabhängiger Bewerber für den Bundestag kandidiert hatte, daraufhin das Wort entzogen.

Nun geht Klaus Mohrs einen Schritt weiter, erstattete wegen des Vorfalls Strafanzeige. Man könne Gewalt gegen Amtsträger nicht dulden, so der Oberbürgermeister: „Darunter fallen nicht nur körperliche Angriffe. Gröbste Beleidigungen und Verleumdungen sind ebenso schlimm. Auch diese stellt unser Recht unter Strafe.“

„Bitte sachliche Kritik“

Für Kritik sei er jederzeit offen, so Mohrs – „aber bitte sachlich und konstruktiv“. Ganz überwiegend erlebe er in der Stadt auch eine solche faire Diskussionskultur.

Die Demokratie sei auf engagierte Menschen angewiesen. Viele Politiker setzten sich ehrenamtlich für die Gesellschaft ein: „Es kann nicht sein, dass sie hierfür so respektlos behandelt werden. Ich rufe alle Mitbürger auf: Wer Zeuge von solchen Angriffen wird, sollte das nicht einfach hinnehmen, sondern sich dagegen wehren!“ Die Stadt wehrt sich – auch mit einem Hausverbot gegen den Mann.

Von Ulrich Franke

Die Kündigung eines mutmaßlichen Salafisten ist unwirksam – gegen dieses Urteil des Landesarbeitsgerichts (LAG) vom Montag wird Volkswagen aller Voraussicht nach weitere Rechtsmittel einlegen. Dennoch hat VW jetzt ein brennendes Problem am Hals.

13.03.2018

Busfahrer und Kita-Mitarbeiter streiken am Mittwoch in Wolfsburg. Ein Vater erhebt Vorwürfe gegen Streikende und Stadt gleichermaßen – Eltern würden mit ihren Problemen allein gelassen.

13.03.2018

Die Polizei in Wolfsburg hat im Laufe des Dienstags im Rahmen europaweiter Verkehrskontrollen auch an diversen Stellen im Wolfsburger Stadtgebiet Verkehrskontrollen durchgeführt. Unter anderem waren die Braunschweiger- und die Laagbergstraße betroffen.

13.03.2018
Anzeige