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Stadt Wolfsburg Wolfsburg: Nackte Baum-Skelette in der Landschaft
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Wolfsburg: Nackte Baum-Skelette in der Landschaft
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00:18 19.11.2017
Kahlschlag: Bürger wundern sich über die beschnittenen Bäume am Steimker Berg (oben) oder am Allersee (li.).  Quelle: Britta Schulze
Wolfsburg

 Schön ist etwas anderes. In Wolfsburg stehen immer mehr nackte Baum-Skelette in der Landschaft, ist Dieter Hübner aufgefallen: „Müssten die nicht eigentlich gefällt werden?“ Jein, sagt die Stadt. Die Gründe für den ungewöhnlichen Rückschnitt der Bäume seien vielfältig.

Dieter Hübner wohnt am Steimker Berg und beobachtet dort, wie viele Nachbarn, immer mehr kahl geschnittene Bäume, deren Stamm stehen bleibt. „Die sehen aus wie amputiert“, ärgert er sich. Wobei der Steimker Berg da keine Ausnahme bildet. Auch an anderen Stellen in der Stadt fallen Bürgern solche Baum-Torsos auf. Und Hübner fragt sich: „Warum macht die Stadt so etwas?“

Aus verschiedenen Gründen, sagt Stadt-Sprecher Ralf Schmidt. Beispiel Steimker Berg, Südgrenze, Nähe Nordhoff-Villa. „Diese Eichen waren abgängig und bestanden in denen Kronen zum großen Teil aus Totholz“, sagt Schmidt. Die Kronen wurden entfernt, die Stämme bleiben stehen, so lange dies sicher sei: „Sie sind für Käfer, Insekten und den Specht von Nutzen.“ Auch wenn das „optisch nicht so ansprechend“ sei, würde der Vorteil für die Umwelt überwiegen. Andere Gründe für den ungewöhnlichen Schnitt gibt es an anderen markanten Stellen, beispielsweise am Allersee oder am St.-Annen-Knoten. Hier hätten Bäume massive Sturmschäden erlitten und hätten aus Gründen der Verkehrssicherheit umgehend beschnitten werden müssen. Später folgte oder folgt noch die komplette Fällung – das könne aber etwas dauern.

Von der Redaktion

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